Kreisliga Gruppe 1: (SG) Aying/Helfendorf – TSV Burggen/Bernbeuren, 6:2 (2:2), Aying
Die (SG) Aying/Helfendorf ließ dem TSV Burggen/Bernbeuren im letzten Spiel keine Chance und siegte mit 6:2. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die (SG) Aying/Helfendorf wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel hatte der TSV Burggen/Bernbeuren für sich entschieden und einen 3:1-Sieg verbucht.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 100 Zuschauern bereits flott zur Sache. Matthias Lory stellte die Führung des Teams von Patrick Landes her (5.). Lange währte die Freude des Gasts nicht, denn schon in der achten Minute schoss Jean-Luca Dötsch den Ausgleichstreffer für die (SG) Aying/Helfendorf. Jakob Lechner stellte die Weichen für die (SG) Aying/Helfendorf auf Sieg, als er in Minute 35 mit dem 2:1 zur Stelle war. Die Elf von Trainer Thomas Dötsch bejubelte noch das letzte Erfolgserlebnis, als Marius Birk für den Ausgleich sorgte (37.). Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. In der Halbzeitpause änderte Patrick Landes das Personal und brachte Luis Kögel und Silas Lory mit einem Doppelwechsel für Daniel Glatzel und Stefan Kelz auf den Platz. Benedikt Wohlschlaeger brachte den TSV Burggen/Bernbeuren per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 55. und 61. Minute vollstreckte. Für den nächsten Erfolgsmoment der (SG) Aying/Helfendorf sorgte Lechner (66.), ehe Daniel Brandt das 6:2 markierte (92.). Letztlich nahm der TSV Burggen/Bernbeuren im Kellerduell bei den Gastgebern eine bittere Niederlage hin.
Am Ende einer mageren Spielzeit erreicht die (SG) Aying/Helfendorf Platz zehn und somit zumindest den Klassenerhalt. Das Hauptmanko der (SG) Aying/Helfendorf lag in dieser Saison in der Defensive, die insgesamt 51 Gegentreffer hinnehmen musste. Zum Saisonabschluss kommt die (SG) Aying/Helfendorf auf neun Siege, sechs Unentschieden und elf Niederlagen. Die letzten Resultate der (SG) Aying/Helfendorf konnten sich sehen lassen – zehn Punkte aus fünf Partien.
Nach allen 26 Spielen steht der TSV Burggen/Bernbeuren auf dem zwölften Tabellenplatz. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich bei TSV Burggen/Bernbeuren wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 58 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Deutlich ausbaufähig: Zu dieser Schlussfolgerung gelangen die Fans des TSV Burggen/Bernbeuren. Der TSV Burggen/Bernbeuren sammelte im Saisonverlauf gerade einmal sieben Siege, zwei Remis und 17 Niederlagen.