Kreisklasse 3: TSV 66 Polling – VfL Waldkraiburg, 3:5 (2:3), Polling
Der VfL Waldkraiburg gewann im letzten Spiel gegen TSV 66 Polling in Polling mit 5:3. Der VfL Waldkraiburg erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 120 Zuschauern bereits flott zur Sache. Ralf Buchhorn stellte die Führung der Mannschaft von Trainer Sebastian Jusic her (2.). TSV 66 Polling zeigte sich wenig beeindruckt. In der zehnten Minute schlug Simon Wimpersinger mit dem Ausgleich zurück. Burna Banguara Amara machte in der 14. Minute das 2:1 des VfL Waldkraiburg perfekt. Aus der Ruhe ließ sich TSV 66 Polling nicht bringen. Wimpersinger erzielte wenig später den Ausgleich (15.). Sebastian Jusic verwandelte in der 38. Minute einen Elfmeter und brachte dem VfL Waldkraiburg die 3:2-Führung. Zur Pause wussten die Gäste eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Andreas Unterforsthuber von TSV 66 Polling nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Tobias Jahnel blieb in der Kabine, für ihn kam Johannes Rauch. Für den nächsten Erfolgsmoment des VfL Waldkraiburg sorgte Banguara Amara (56.), ehe Codrin Peii das 5:2 markierte (82.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Sebastian Jusic, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Michael Simon und Goran Celina kamen für Tobias Hay und Ivo Petrovic ins Spiel (72.). Andreas Unterforsthuber wollte TSV 66 Polling zu einem Ruck bewegen und so sollten Maximilian Kuznik und Jakob Wimmer eingewechselt für Andreas Habermeier und Jakob Wimmer neue Impulse setzen (85.). Mit dem dritten Treffer von Wimpersinger rückte die Heimmannschaft wieder ein wenig an den VfL Waldkraiburg heran (93.). Letztlich nahm der VfL Waldkraiburg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten wichtige Punkte mit und trug einen Sieg davon.
Mit 72 Gegentreffern stellte TSV 66 Polling die schlechteste Defensive der Liga. Nach einer mageren Saison steht für TSV 66 Polling der Abstieg zu Buche. Die Offensive von TSV 66 Polling wurde den eigenen Erwartungen nicht gerecht. Im Saisonverlauf kam TSV 66 Polling auf gerade einmal 36 Tore.
Der VfL Waldkraiburg ist in dieser Spielzeit mit einem blauen Auge davongekommen. Der VfL Waldkraiburg schaffte mit Platz neun zwar den Klassenerhalt, insgesamt enttäuschte man jedoch. Sattelfest war die Defensive des VfL Waldkraiburg in dieser Saison beileibe nicht. Und da auch der Angriff nicht in Schwung kam, steht der VfL Waldkraiburg zum Ende der Spielzeit mit einem tristen Torverhältnis von 39:63 da. Der VfL Waldkraiburg schnitt insgesamt mäßig ab. Zehn Siege und drei Remis stehen 13 Niederlagen gegenüber. Mit zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen machte der VfL Waldkraiburg deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.