Frauen Landesliga Nord: SpVgg Erlangen – Schwabthaler SV, 3:6 (1:2), Erlangen
Schwabthaler SV erfüllte die letzte Pflichtaufgabe und siegte wenig überraschend gegen SpVgg Erlangen mit 6:3. Pflichtgemäß strich Schwabthaler SV gegen SpVgg Erlangen drei Zähler ein. Schwabthaler SV hatte in einer hart umkämpften Partie einen knappen 3:2-Hinspielsieg eingefahren.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 70 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Manuela Moos war es, die in der ersten Minute zur Stelle war. Schwabthaler SV zeigte sich wenig beeindruckt. In der dritten Minute schlug Lisa Kestler mit dem Ausgleich zurück. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Leonie Schramm in der neunten Minute. Mit einem Tor Vorsprung für Schwabthaler SV ging es für die beiden Teams nach dem Pausenpfiff in die Kabinen. Kestler schnürte mit ihrem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte ihre Mannschaft auf die Siegerstraße (57.). Eigentor in der 59. Minute: Pechvogel Laura Fuchs beförderte den Ball ins eigene Tor und brachte damit SpVgg Erlangen den 2:3-Anschluss. Mit Maja Anselment und Sara Denndorf nahm Till Berger; Daniela Dahlke in der 60. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Selma Steger und Sophie Kiegel. Kestler (69./83.) und Julia Reinhardt (73.) erhöhten den Spielstand auf 6:2. Kurz vor Schluss traf Ainhoa Ibarburu Rejas für SpVgg Erlangen (91.). Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Moritz Nimmerrichter stand der Auswärtsdreier für Schwabthaler SV. Man hatte sich gegen SpVgg Erlangen durchgesetzt.
Am Ende einer mageren Spielzeit erreicht SpVgg Erlangen Platz acht und somit zumindest den Klassenerhalt. Die Offensive der Heimmannschaft wurde den eigenen Erwartungen nicht gerecht. Im Saisonverlauf kam SpVgg Erlangen auf gerade einmal 20 Tore. SpVgg Erlangen beendet die Saison mit einer Bilanz von drei Siegen, neun Unentschieden und zehn Niederlagen.
Über weite Strecken der Saison zeigte Schwabthaler SV große Qualität. Für den Aufstieg reichte es allerdings nicht. Das Team von Coach Torsten Hellmuth bestach in dieser Spielzeit mit der treffsichersten Offensive der Frauen Landesliga Nord und verbuchte insgesamt 65 Treffer. Auch im letzten Saisonspiel hielt der Gast die Konzentration hoch und markierte noch einmal sechs Treffer. Für Schwabthaler SV lief in dieser Spielzeit nahezu alles nach Plan, wie die Statistik von 16 Siegen, vier Remis und nur zwei Pleiten eindrucksvoll belegt. Schwabthaler SV zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte acht Punkte aus den letzten fünf Spielen.