Frauen Landesliga Süd: FC Alburg – SC Amicitia München, 2:2 (1:1), Straubing
Zu ihrem Saisonabschluss trennten sich FC Alburg und SC Amicitia München mit einem 2:2-Unentschieden. FC Alburg erwies sich gegen SC Amicitia München als harte Nuss: Mehr als ein Unentschieden sprang für den Favoriten nicht heraus. FC Alburg hatte in einem umkämpften Hinspiel einen 3:2-Erfolg gefeiert.
Für das erste Tor sorgte Nina Meck. In der 16. Minute traf die Spielerin von SC Amicitia München ins Schwarze. Ehe der Referee Felix Guggeis die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Lena Hasenclever zum 1:1 zugunsten von FC Alburg (41.). Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Jannis Beuthien; Florian Albrecht tauschte zur Halbzeit zwei für dieselbe Position nominierte Spielerinnen. Marie Mihatsch war fortan für Amelie Rick dabei. Zum Seitenwechsel ersetzte Elena Plötz von FC Alburg ihre Teamkameradin Franziska Beck. Emelie Lenski besorgte vor 80 Zuschauern das 2:1 für die Elf von Coach Peter Hillmeier. Emma Schwennicke, die von der Bank für Kristina Orsulic kam, sollte für neue Impulse bei SC Amicitia München sorgen (56.). In der 65. Minute änderte Peter Hillmeier das Personal und brachte Svenja Blenk und Patricia Chrubasik mit einem Doppelwechsel für Luisa Fuchs und Valentina Staudinger auf den Platz. Für SC Amicitia München avancierte Schwennicke zu der Spielerin, die in der Nachspielzeit mit ihrem Treffer zum 2:2 (92.) doch noch den Ausgleich erzielte. Am Ende stand es zwischen FC Alburg und SC Amicitia München pari.
Das Problem von FC Alburg in dieser Saison lag auf der Hand. Kein Team der Frauen Landesliga Süd kassierte mehr Gegentore (70) als das Schlusslicht. Die Offensive der Heimmannschaft wurde den eigenen Erwartungen nicht gerecht. Im Saisonverlauf kam FC Alburg auf gerade einmal 37 Tore. FC Alburg ist in dieser Spielzeit mit einem blauem Auge davongekommen. Die magere Ausbeute von vier Siegen, zwei Remis und 16 Pleiten reichte für den Klassenerhalt. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang FC Alburg auch nur ein Sieg in fünf Partien.
Zum Ende des Fußballjahres bekleidet SC Amicitia München den sechsten Tabellenplatz. Die Offensive des Gasts kam in dieser Saison so manches Mal auf Betriebstemperatur. Die 61 geschossenen Treffer sind im Ligavergleich ein ausgesprochen guter Wert. Was für SC Amicitia München bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Sieben Siege und sieben Remis stehen acht Pleiten gegenüber. Zuletzt lief es erfreulich für SC Amicitia München, was neun Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.