Kreisliga Gruppe 2: SC Unterpfaffenhofen – SpVgg Wildenroth, 7:3 (3:3), Germering
Der SC Unterpfaffenhofen setzte sich standesgemäß gegen die SpVgg Wildenroth mit 7:3 durch. An den Kräfteverhältnissen kamen am Ende keine Zweifel auf. Der SC Unterpfaffenhofen löste die Pflichtaufgabe mit Bravour.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Maximilian Scheidl sein Team in der 14. Minute. Geschockt zeigte sich der SC Unterpfaffenhofen nicht. Nur wenig später war Thomas Dirnberger mit dem Ausgleich zur Stelle (20.). Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Roberto Machado da Silva vor den 70 Zuschauern den dritten Treffer des Spiels für den Gastgeber erzielte. Jetzt erst recht, dachte sich Scheidl, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (34.). Konrad Wanderer brachte dem SC Unterpfaffenhofen nach 39 Minuten die 3:2-Führung. Lorenz Schorer glich nur wenig später für die SpVgg Wildenroth aus (40.). Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. In der Halbzeit nahm der SC Unterpfaffenhofen gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Khareem Zelmat und Raphael Friedinger für Julius Bläbst und Batuhan Kas auf dem Platz. Mit einem Doppelwechsel holte Nils Hufschlag Simon Grotz und Tobias Mayr vom Feld und brachte Felix Dischl und Ralf Looschen ins Spiel (56.). Wenige Minuten später holte Andreas Zorn Machado da Silva vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Philipp Walk (61.). Der SC Unterpfaffenhofen drehte auf, Walk (71.), Marcus Lehenmeier (73.) und Dirnberger (80.) markierten innerhalb weniger Minuten die Tore zum 6:3 und ließen die SpVgg Wildenroth dabei ziemlich alt aussehen. Leon Mörtlbauer gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den SC Unterpfaffenhofen (85.). Schließlich sprang für den SC Unterpfaffenhofen gegen die SpVgg Wildenroth ein Dreier heraus.
Der SC Unterpfaffenhofen machte durch den Erfolg Boden gut und rangiert nun auf dem vierten Platz. Die Offensive des SC Unterpfaffenhofen in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch die SpVgg Wildenroth war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 30-mal schlugen die Angreifer des SC Unterpfaffenhofen in dieser Spielzeit zu. Acht Siege und vier Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz des SC Unterpfaffenhofen.
Die Anfälligkeit der eigenen Defensive ist das Hauptmanko bei der SpVgg Wildenroth. Die mittlerweile 50 Gegentreffer sind der negative Bestwert in der Liga. Die Gäste befinden sich nach der deutlichen Niederlage gegen den SC Unterpfaffenhofen weiter im Abstiegssog. Mit nun schon zehn Niederlagen, aber nur zwei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten der SpVgg Wildenroth alles andere als positiv.
Als Nächstes steht der SC Unterpfaffenhofen dem SV Igling gegenüber (Mittwoch, 19:30 Uhr). Für die SpVgg Wildenroth geht es am Samstag zu Hause gegen den TSV Geiselbullach weiter.