Spektakel unterm Hallendach: Am Samstag (28. Februar 2026) veranstalten der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und die Lebenshilfe Bayern in Lappersdorf (Oberpfalz) wieder den Hallenfußball-Cup für Menschen mit Behinderungen. Mit dabei sind in diesem Jahr 13 Teams aus bayerischen Werkstätten und Vereinen mit insgesamt rund 140 Fußballerinnen und Fußballern. Der BFV stellt für das Turnier wie gewohnt die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie die Spielbälle.
Die Teams gehen in Lappersdorf in zwei Leistungsklassen an den Start. Anpfiff für die erste Leistungsklasse ist um 9.30 Uhr, die Teams aus der zweiten und dritten Leistungsklasse kämpfen ab 14.30 Uhr um Tore und Punkte.
„Gemeinsam Sport zu machen, begeistert viele Menschen. Deshalb veranstalten wir weiterhin unsere beliebten bayernweiten Sportturniere und unterstützen inklusive Angebote in bayerischen Sportvereinen“, betont Carolina Trautner, Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern und Schirmherrin des Turniers.
Leistungsklasse 1:
Leistungsklasse 2 und 3:
Der Lebenshilfe-Hallenfußball-Cup wird seit 2014 ausgetragen. Gespielt wird bei dem Turnier nach leicht abgeänderten Futsal-Regeln.
An allen Wettkämpfen der Lebenshilfe Bayern können Sportlerinnen und Sportler aus Werkstätten und anderen Einrichtungen der Behindertenhilfe teilnehmen – unabhängig von deren Trägerschaft. Zuschauerinnen und Zuschauer sind bei den Sport-Turnieren der Lebenshilfe Bayern herzlich willkommen.
Unter dem Motto „Miteinander – Wir gestalten Teilhabe“ setzt sich der Lebenshilfe-Landesverband seit 1962 als Dachorganisation der bayerischen Lebenshilfen insbesondere für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien ein.
Heute hat der Verband mit Sitz in Erlangen gut 160 Mitgliedsorganisationen. Diese unterstützen, fördern und begleiten über 50.000 Menschen mit Behinderungen und deren Familien. Die Lebenshilfe Bayern hat ein umfassendes Netz kompetenter Hilfe aufgebaut – mit etwa 1000 Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen: Interdisziplinäre Frühförderstellen und Kindertageseinrichtungen, Förderschulen und Heilpädagogische Tagesstätten, Elternberatung, Wohnangebote und Werkstätten, Offene Hilfen und Familienentlastende Dienste, Kultur- und Freizeittreffs sowie Tagesstruktur für ältere Menschen mit Behinderungen.
Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern ist Staatsministerin a. D. Carolina Trautner. Sie ist Mitglied des Bayerischen Landtages (MdL). Die Lebenshilfe ist bundesweit aktiv als Elternverband und Selbsthilfe-Vereinigung, als Fachverband und Trägerin von Einrichtungen der Behindertenhilfe.