Den nächsten Schritt Richtung Finale gemacht! Am Wochenende standen die Achtelfinals im Verbandspokal der Frauen 2026/27 auf dem Programm. Auf die Siegerinnen des Verbandspokals des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) wartet neben dem begehrten silbernen Henkelpott auch ein Startplatz im DFB-Pokal-Wettbewerb der Frauen der Saison 2027/28.
Gleich zum Auftakt ließ der niederbayerische Regionalligist FC Ruderting beim SV RW Überacker die Muskeln spielen. Die Niederbayerinnen besiegten Überacker klar mit 6:2 (1:2). Für Franz Höng, der zur neuen Saison das Cheftraineramt von Aufstiegstrainer Florian Spiller übernommen hat, war das Pokal-Achtelfinale zugleich das erste Pflichtspiel an der Seitenlinie des FCR. Ein gelungener Einstand!
Der SC Biberbach (Landesliga) unterlag derweil Regionalligist und Rekord-Pokalsieger SV 67 Weinberg deutlich mit 0:5 (0:3), während der 1. FFC Hof im fränkischen Derby bei der SpVgg Erlangen mit 4:1 (0:1) gewann. Das ursprünglich für Samstag, 16 Uhr, vorgesehene Nachbarschaftsduell zwischen dem SGV Nürnberg-Fürth und dem TSV Buch wurde abgesetzt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Die Frauen des SC Amicitia München empfingen den Bayernligisten FC Forstern. Der Pokal-Schreck der Vorsaison – die Münchnerinnen hatten auf dem Weg ins Finale den Bayernligisten FC Ruderting (3:1), den Regionalligisten FFC Wacker München (5:2 i. E.) und den Lokalrivalen FC Stern München (1:0) ausgeschaltet – muss im Achtelfinale die Segel streichen. In einem hart umkämpften Spiel schoss Anna Kreißl den FC Forstern in der 90. Spielminute spät zum 3:2 (1:0)-Sieg.
Der FFC Adelsberg-Karsbach schnupperte gegen den FC Würzburger Kickers an der Sensation. Die FFC-Frauen sicherten sich im Juni 2026 mit einem 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 den unterfränkischen Bezirkspokal und schafften es als klassenniedrigstes Team ins Achtelfinale. Trotzdem hatte der Bezirksoberligist den Bayernligisten am Rande einer Niederlage. Nach der 1:0-Führung durch Nina Heisel, glichen die Würzburgerinnen zwanzig Minuten vor Schluss aus. Die Entscheidung fiel dementsprechend im Elfmeterschießen mit dem besseren Ende für den Favoriten (3:2 n.E.).
Die beiden verbliebenen Plätze im Viertelfinale und damit in der Runde der besten acht bayerischen Pokal-Teams sicherten sich am Sonntag der FFC Wacker München und die SpVgg Greuther Fürth. Auf der Münchner Bezirkssportanlage an der Agilolfingerstraße machte der TSV Turnerbund München (Landesliga) dem Pokalsieger der Jahre 2022 und 2023 FFC Wacker München (Bayernliga) das Leben gehörig schwer. Das frühe 1:0 durch Melisah Karacubuk in der achten Spielminute reichte den Wacker-Frauen dennoch knapp zum Weiterkommen.
Die Mission Titelverteidigung startete in Neusorg: Beim Landesligisten SV Neusorg stieg die SpVgg Greuther Fürth, die den Verbandspokal der Frauen in den vergangenen beiden Jahren gewonnen hat, in den Wettbewerb ein. Die beeindruckende Pokal-Siegesserie setzten die Mittelfränkinnen in Neusorg fort. Früh in der Partie sorgten die Titelverteidigerinnen für klare Verhältnisse. Neusorg erzielte in der Schlussphase nur noch den Ehrentreffer zum 1:5 (0:2)-Endstand.
Auch in den DFB-Pokal-Playoffs setzten sich die Fürtherinnen zuletzt mit 3:1 gegen den 1. FC Saarbrücken durch und bekommen es nun in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals, wie bereits im Vorjahr, zuhause mit Bundesligist TSG Hoffenheim zu tun.
Viertelfinale: Montag, 29. März 2027
Halbfinale: Donnerstag, 6. Mai 2027
Finale: 5. Juni 2027
Regionalliga Süd:
Bayernliga:
Landesliga:
Bezirksoberliga: