An diesem Wochenende (4. und 5. Juli) steht auf dem Vereinsgelände des FC Ingolstadt 04 der fünfte Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga auf dem Programm. Für den SF BG Blista Marburg bietet sich dabei die Chance, einen großen Schritt in Richtung der siebten Deutschen Meisterschaft zu machen und den Titel dem aktuellen Tabellenzweiten, Borussia Dortmund, wieder zu entreißen.
Gespielt wird nach den besonderen Regeln des Blindenfußballs: Eine Partie dauert 2 x 20 Minuten effektive Spielzeit, unterbrochen von einer zehnminütigen Halbzeitpause. Charakteristisch ist unter anderem der verpflichtende „Voy!“- Ruf („Ich komme!“), mit dem die verteidigenden Spieler ihre Gegenspieler warnen und Zusammenstöße vermeiden sollen.
Auch das restliche Regelwerk unterscheidet sich in einigen Punkten vom klassischen Fußball. So wird ab dem fünften Teamfoul pro Halbzeit jedes weitere Foul mit einem Acht-Meter-Freistoß geahndet. Bei Vergehen im Strafraum oder bestimmten Regelverstößen des Torwarts entscheidet der Schiedsrichter hingegen auf Sechs-Meter-Strafstoß.
Die Blindenfußball-Bundesliga wird seit 2008 von der DFB-Stiftung Sepp Herberger gemeinsam mit dem Deutschen Blindensportverband und dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband ausgerichtet.
Der Eintritt zu allen Spielen am Wochenende ist frei. Der Finalspieltag (6. Spieltag) findet am 11./12. September in Essen statt.
Samstag, 4. Juli 2026
09.30 Uhr FC St. Pauli – VSC/BSS Wien
11.45 Uhr SF BG Blista Marburg – FC Schalke 04
14.00 Uhr Borussia Dortmund – Fortuna 95 Düsseldorf
16.15 Uhr Hertha BSC – 1. FC Köln
18.30 Uhr FC Ingolstadt – MTV Stuttgart
Sonntag, 5. Juli 2026
09.30 Uhr Hertha BSC – FC St. Pauli
11.45 Uhr 1. FC Köln – MTV Stuttgart
14.00 Uhr FC Ingolstadt – FC Schalke 04