Auf dem 27. Ordentlichen Verbandstag 2026 in Bad Gögging haben der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und Weltmeisterkapitän Philipp Lahm den Startschuss für eine bayernweite Respekt-Kampagne gegeben, die in den kommenden zwei Jahren bayernweit ein deutliches und sichtbares Zeichen für ein faires, tolerantes und wertschätzendes Miteinander setzen soll – auf und neben dem Fußballplatz.
Eine zentrale Rolle spielt dabei vor allem der Schutz vor Anfeindungen: Gegenüber Ehrenamtlichen, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, Spielerinnen und Spielern sowie Trainerinnen und Trainern – denn sie alle sind unverzichtbar für den Amateurfußball, und Respektlosigkeit gefährdet ihre Motivation, sich weiter zu engagieren. Ebenso wichtig ist die Vorbildfunktion im Kinder- und Jugendbereich.
Um herauszufinden, wie Vereine und Ehrenamtliche Werte wie Respekt und Fairplay bereits heute erfolgreich im Alltag vermitteln, mit welchen Maßnahmen sie auf Vorfälle von Rassismus oder Diskriminierung reagieren und welche Unterstützung sie sich vom Verband konkret erwarten, führt der BFV aktuell gemeinsam mit seinem Partner SLC Management eine umfassende Umfrage durch, deren Ergebnisse unmittelbar in die weitere inhaltliche Ausgestaltung der Respekt-Kampagne fließen, die auch alle Maßnahmen und Aktionen bündelt, mit denen sich der BFV bereits für ein respektvolles Umfeld im Amateurfußball engagiert, darunter die Fair-Play-Aktion „Fair ist mehr“ und die Initiative „Bleibt’s entspannt am Spielfeldrand“.
Um die Neutralität und Anonymität zu wahren und dabei den Datenschutzvorgaben gerecht zu werden, erfolgen die Befragungen in Zusammenarbeit mit dem Sportberatungs- und Sportmarktforschungsunternehmen SLC Management, das dem BFV nach Beendigung einer Umfrage die Ergebnisse auswertet und bereits aufgearbeitet zur Verfügung stellt.