Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) zeigt in den PrideWeeks 2026 in München (11. bis 28. Juni) Präsenz und setzt damit ein starkes Signal gegen Diskriminierung sowie Ausgrenzung und für Vielfalt. In diesem Jahr wird der BFV am Freitag, den 26. Juni Teil der neuen PrideMeile im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt sein und in der „Sportarea“ ein klares Zeichen für Vielfalt und unsere gemeinsamen Werte setzen.
„Als Bayerischer Fußball-Verband stehen wir mitten in der Gesellschaft – bunt, vielfältig und offen. Unsere Präsenz auf der PrideMeile im Rahmen der PrideWeeks 2026 in München ist deshalb ein klares Zeichen: Fußball ist für alle da, unabhängig von Geschlecht, Identität oder Lebensweise. Wir wollen nicht nur gesellschaftliche Entwicklungen begleiten, sondern aktiv mitgestalten, Vorurteile abbauen und Räume schaffen, in denen sich jede und jeder willkommen fühlt. Gerade als größter Sportfachverband in Bayern tragen wir Verantwortung, Haltung zu zeigen – für Vielfalt, Respekt und Gleichberechtigung auf und neben dem Platz“, sagt BFV-Vizepräsidentin Silke Raml zum diesjährigen Engagement des BFV.
Einer, der vor Ort sein wird, ist Christoph Hertzsch – einerseits als Vertreter von „Team München“, Münchens queerem Sportverein mit über 1000 Vereinsmitgliedern und über 20 Sportarten, andererseits als Vertrauensperson für LGBTQI+-Angelegenheiten beim Bayerischen Fußball-Verband (alle Infos).
„Fußball hat die Kraft, Menschen zu verbinden – völlig unabhängig davon, wen sie lieben oder wie sie sich identifizieren. Da Homo- und Transphobie auf und neben unseren Plätzen leider immer noch vorkommen, ist die Arbeit des Bayerischen Fußball-Verbandes für Vielfalt wichtiger denn je. Auch gerade deshalb schafft der BFV zum CSD in München queere Sichtbarkeit. Wir schauen nicht weg, sondern zeigen Flagge: Für einen Fußball in dem Respekt und Akzeptanz für Vielfalt, für Menschen, die höchsten Güter sind“, sagt Hertzsch.
Alle Infos zur Sportarea auf der PrideMeile 2026
Menschen, die Woche für Woche hautnah erleben, wie die Fußballbasis tickt, sind die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des Bayerischen Fußball-Verbandes. Sie stehen nicht zuletzt aufgrund ihrer oft im Sekundentakt zu treffenden Entscheidungen im emotionalen Brennpunkt des Fußballsports und müssen damit professionell umgehen. An ihrer Organisationsspitze steht beim BFV Verbands-Schiedsrichterobmann Sven Laumer und auch er hat eine ganz klare Meinung zum Thema Vielfalt: "Vielfalt ist keine Randnotiz des Fußballs – sie ist eine seiner größten Stärken. Als Schiedsrichter und Verbandsschiedsrichterobmann setze ich mich dafür ein, dass jede und jeder unseren Sport frei von Ausgrenzung und Diskriminierung erleben kann. Auf dem Fußballplatz zählt der Mensch."