Beim Bezirksliga-Lehrgang in Regenstauf wurde Bilanz gezogen und über Neuerungen informiert – Walter Schimpke und Jakob Baier verabschiedet
Der Bezirksschiedsrichterausschuss (BSA) um Markus Weigert hat die Vorbereitungen für die neue Fußballsaison erfolgreich abgeschlossen. Beim Bezirksliga-Lehrgang in Regenstauf bestanden alle Schiedsrichter den Fitnesstest, und auch der Regeltest stellte für sie und ihre Coaches kein Problem dar. Den Unparteiischen wurden zudem zahlreiche Tipps mit auf den Weg gegeben, die von Regeländerungen bis hin zu Grundlagen der Kommunikation am Fußballplatz reichten.
Ruhige Saison und offizielle Verabschiedungen
Der BSA blickte auf eine nahezu problemlos verlaufene Saison zurück. Wie Markus Weigert betonte und der BFV-Bezirksvorsitzende Thomas Graml bestätigte, gab es von Seiten der Spielleiter und des Sportgerichts kaum nennenswerte Vorkommnisse in Bezug auf die Schiedsrichter. Die Zahl der Vergehen gegen Schiedsrichter durch Trainer oder Teamoffizielle war sogar rückläufig, während das Tagesgeschäft der Sportrichter vor allem aus Notbremsen bestand. Hans Kirnberger vom gastgebenden ASV/TB Regenstauf unterstrich in seinem Grußwort das zumeist gute Verhältnis zwischen Vereinen und Unparteiischen.
Unter dem Beifall der Anwesenden wurden zudem zwei verdiente Schiedsrichter verabschiedet:
Einsätze, Kosten und BeobachtungswesenRoman Solter, stellvertretender Bezirksobmann und Einteiler für die Ligen des Bezirks, präsentierte die aktuellen Zahlen:
Erfolgreiche Nachwuchsförderung
Philipp Götz, zuständig für die Förderung im BSA, berichtete von großen Erfolgen im Nachwuchsbereich:
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Drei von vier Talenten aus der Oberpfalz, die für das Nachwuchsleistungszentrum gemeldet wurden, haben den Aufstieg in die Landesliga geschafft.
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Durch die Reduzierung von drei auf zwei Fördergruppen sollen der Leistungsgedanke und die Kommunikation gestärkt werden.
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Den sechs Bezirksliga-Anwärtern wurde zur gezielten Förderung jeweils ein Regionalliga- oder Bayernliga-Schiedsrichter als Individualcoach zugeordnet.
Die Bezirksliga-Fördergruppe startet mit elf Schiedsrichtern, die altersmäßig noch eine Chance auf eine Profikarriere haben. Nach einem Drittel der Saison wird die Förderschiene aber auch für ältere Schiedsrichter mit Landesliga-Perspektive geöffnet.
Wichtige Regeländerungen zur neuen Saison
Zudem informierte Götz über die anstehenden Regeländerungen, die im Erwachsenenbereich ab 1. Juli und bei der Jugend ab 16. Juli gelten:
Deeskalierende Kommunikation auf dem Platz
Für wertvolle Impulse sorgte FIFA-Schiedsrichterassistent Eduard Beitinger. Er zeigte auf, wie Schiedsrichter mit Worten führen, Vertrauen schaffen und Entscheidungen verständlich vermitteln können. Seine Ratschläge umfassten:
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In Stresssituationen ruhig und klar bleiben.
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Auf Fachbegriffe und komplizierte Formulierungen verzichten.
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Aktives Zuhören nutzen, um Informationen zu sammeln und Verständnis zu signalisieren.
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Den Spielern mit Wertschätzung begegnen, um deren Kooperationsbereitschaft zu erhöhen, da Respekt keine Einbahnstraße sei.
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Zudem gab Beitinger praxisnahe Tipps für eine sinnvolle Headset-Kommunikation im Schiedsrichterteam.
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