KL-Gr 1 WÜ: SpVgg Gülchsheim – TSV Kleinrinderfeld, 3:3 (2:3), Hemmersheim
Der TSV Kleinrinderfeld hatte sich bereits auf die drei Punkte gefreut, musste sich letztlich jedoch beim Ergebnis von 3:3 mit lediglich einem begnügen. Mit einem respektablen Unentschieden trennte sich das Team von Coach Sebastian Fehrer vom Favoriten. Im Hinspiel hatte SpVgg Gülchsheim das bessere Ende für sich reklamiert und einen 3:2-Sieg geholt.
Sebastian Fehrer brachte den TSV Kleinrinderfeld in der 17. Spielminute in Führung. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Fabian Haas vor den 100 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für den Gast erzielte. Niko Papadopoulos vollendete zum dritten Tagestreffer in der 35. Spielminute. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Andreas Stumpf, der noch im ersten Durchgang Harald Schmidt für Benjamin Dehner brachte (39.). Ehe der Unparteiische Adriano Ravalli die Protagonisten zur Pause bat, traf Moritz Loehr zum 1:3 zugunsten von SpVgg Gülchsheim (40.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Moritz Loehr der Anschlusstreffer für die Heimmannschaft (48.). Der TSV Kleinrinderfeld nahm die knappe Führung mit in die Kabine. Anstelle von Kevin Cooper war nach Wiederbeginn Lukas Kimmeskamp für den TSV Kleinrinderfeld im Spiel. SpVgg Gülchsheim drängte auf den Ausgleich. Für frischen Wind sollten Jannick Schwemmer und Adrian Kömm sorgen, die per Doppelwechsel für Sebastian Kinzinger und Robin Dehner auf das Spielfeld kamen (67.). Für den späten Ausgleich war Timo Eisenmann verantwortlich, der in der 83. Minute zur Stelle war. Nach einer deutlichen Führung wähnte der TSV Kleinrinderfeld die Schäfchen bereits im Trockenen. Doch SpVgg Gülchsheim stemmte sich gegen die drohende Niederlage und holte am Ende noch ein Remis.
Sicherlich ist das Ergebnis für SpVgg Gülchsheim nicht zufriedenstellend. Aber zumindest verteidigte man den vierten Rang. Zehn Siege, fünf Remis und fünf Niederlagen hat SpVgg Gülchsheim derzeit auf dem Konto. Mit dem Gewinnen tut sich SpVgg Gülchsheim weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Der TSV Kleinrinderfeld muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen SpVgg Gülchsheim – der TSV Kleinrinderfeld bleibt weiter unten drin. Die Defensive des TSV Kleinrinderfeld muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 41-mal war dies der Fall. Fünf Siege, sechs Remis und acht Niederlagen hat der TSV Kleinrinderfeld momentan auf dem Konto. Nur einmal ging der TSV Kleinrinderfeld in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.
Nächsten Sonntag (15:00 Uhr) gastiert SpVgg Gülchsheim bei TSV Grombühl, der TSV Kleinrinderfeld empfängt zeitgleich den ETSV Würzburg.