Bernd Eigner (Trainer SC Eltersdorf): "Es war das sechste Spiel in den letzten 18 Tagen. Das ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen. In der ersten halben Stunde habe ich uns sehr gut gesehen, da hatten wir einige Möglichkeiten. Die Führung wäre Balsam für unsere Seele gewesen. Nach einer halben Stunde kam Aschaffenburg ins Spiel. Wir standen aber gut. In der zweiten Halbzeit fiel gleich das Gegentor – das war eine kalte Dusche. Wir hatten dann nicht mehr die Kraft, uns dagegen zu stemmen. Erst in den letzten fünf Minuten wurde es brenzlig und wir haben alles nach vorne geworfen. Der Knackpunkt war die Anfangsphase. Da hätten wir in Führung gehen müssen."
Jochen Seitz (Trainer SV Viktoria Aschaffenburg): "Es war ein sehr schwieriges Spiel, eine Partie mit vielen Zweikämpfen und nur wenigen Torszenen. In den ersten Minuten hatten wir Glück. Da gab es einige Situationen, die brenzlig waren. Danach hatten wir das Spiel ganz gut in Griff. Nach der Führung war es zum Abschluss der englischen Woche nur noch ein Kampf. Da haben wir schon gemerkt, dass die Kraft nachgelassen hat. Viele lange Bälle wurden gespielt. Wir haben aber nur wenig zugelassen und daher verdient gewonnen."
Fabian Adelmann (Trainer FC Memmingen): "Das Ergebnis wird meiner Mannschaft leider nicht gerecht. Wir haben gerade in den ersten 15 Minuten super gespielt, aber Bayreuth macht das erste Tor. Sie waren so effizient wie schon während der gesamten Saison. Hinzu kam unsere Gelb-Rote Karte, die es uns schwer gemacht hat. Dennoch hat das Team in Unterzahl klasse gekämpft und ordentlich gespielt. Schade, dass es am Ende 0:3 gegen uns ausgeht."
Timo Rost (Trainer SpVgg Oberfranken Bayreuth): "Zehnter Sieg in Folge, 14-mal auswärts ungeschlagen. Es war wieder ein Top-Auftritt unserer Mannschaft - und das gegen einen Gegner, der gerade in den ersten 20 Minuten sehr kampfstark war. Nach der Gelb-Roten Karte von Memmingen war mir klar, dass wir das zweite und auch dritte Tor machen müssen, was letztlich auch genauso gekommen ist."
Markus Mattes (Trainer VfB Eichstätt): "Auf beiden Seiten gab es zunächst nur wenige Chancen. In der zweiten Halbzeit war es eine reine Abwehrschlacht von uns. Mit Felix Junghan haben einen überragenden Keeper, der auch die schwierigsten Bälle rausholt. Diesen einen Punkt nehmen wir gerne mit."
Jan Gernlein (Co-Trainer 1. FC Schweinfurt 05): "Unter dem Strich bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Wir hatten viele Chancen, doch ehrlicherweise hält Eichstätts Torhüter auch wirklich überragend. Wichtig war uns, dass wir kein Gegentor bekommen und viele Chancen kreieren. Am Ende des Tages können beide Mannschaften mit dem Punkt leben."
Andreas Pummer (Trainer FC Pipinsried): "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Wir hatten nach dem Spiel beim SV Schalding-Heining zwei Schwerverletzte und noch Corona-Fälle. Wir hatten eine ordentliche Trainingswoche, aber letztendlich hat es nicht gereicht. Wir haben den Ausgleich zu schnell bekommen und hatten in der zweiten Halbzeit nicht mehr ausreichend Körner zur Verfügung. Aber insgesamt muss man zufrieden sein."
Sandro Wagner (Trainer SpVgg Unterhaching): "Wir sind glücklich, die drei Punkte mitnehmen zu können. Wir müssen die Regionalliga annehmen und mir ist es nicht wichtig, dass wir schön spielen. Viele Jungs kommen aus dem Nachwuchsbereich und müssen sich erst an die Regionalliga gewöhnen. Wir wollten einige Konter fahren, was uns nicht immer optimal gelungen ist. Ich möchte Pipinsried ein Kompliment aussprechen. Das Team hat eine starke kämpferische Leistung geboten."
Cristian Fiel (Trainer 1. FC Nürnberg II): "Wenn man das Wort Derby hört, sollte man an ein rassiges Fußballspiel denken. Das war diesmal anders. Wir hatten zwar die Kontrolle über das Spiel, aber erst in der Nachspielzeit das glückliche Tor erzielt."
Petr Ruman (Trainer SpVgg Greuther Fürth II): "Es war für uns eine unglückliche Niederlage in der Nachspielzeit. Meine Mannschaft hat gut verteidigt, wurde aber nicht belohnt. Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel."
Josef Steinberger (Trainer FC Augsburg II): "Wir haben keine gute Partie abgeliefert und dann auch noch Geschenke verteilt. Wir waren selten in gefährlichen Räumen. Die Jungs müssen aufwachen. Die Art und Weise, wie wir derzeit Fußball spielen, ist einfach nicht gut. Wir benötigen ein anderes Auftreten, sind zu leblos, zu behäbig, zu träge. So ist es schwer, Spiele zu gewinnen. Wenn man dann noch Geschenke verteilt, geht man als Verlierer vom Platz."
Christian Krzyzanowski (Trainer TSV Rain/ Lech): "Unser Plan ist aufgegangen, die Mannschaft hat sich super reingehauen. Wir wollten hinten zu Null spielen und immer wieder Umschaltmomente schaffen. Das ist uns hervorragend gelungen. Nach vier Spielen im neuen Jahr haben wir drei Siege auf dem Konto. Wir sind total happy, wie sich die Mannschaft entwickelt, und freuen uns jetzt schon auf die nächsten Spiele."
Christoph Schmitt (Trainer SV Heimstetten): "Vor der Pause waren wir überlegen, haben gut in das Spiel gefunden und dann auch das Tor erzielt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg erarbeitet. Da haben wir nicht mehr wirklich Fußball gespielt, sondern 45 Minuten gut verteidigt. Also muss ich sagen, dass es ein verdienter Sieg war - jedoch mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten."
Marcel Thallinger (Trainer TSV Buchbach): "In der ersten Halbzeit war Heimstetten feldüberlegen, der Elfmeter war auch korrekt. Am Ende kann man nach der zweiten Halbzeit ein positives Fazit ziehen. Da haben wir Druck aufgebaut, guten Fußball gespielt und das Spiel in die Hälfte des Gegners verlagert. Die erste Halbzeit war weniger gut, die zweite Halbzeit dafür schon. Daran müssen wir anknüpfen, dann werden wir auch wieder die Erfolgserlebnisse einfahren."
BFV/mspw