Bayern-Regionalligist SpVgg Greuther Fürth II muss in den nächsten Monaten ohne Angreifer Robin Kehr auskommen. Der 21-jährige Mittelstürmer hatte sich im Spiel gegen den FC Bayern München II (0:3), seinem ersten Einsatz in dieser Saison, bereits in der Anfangsphase eine Kreuzband- und Meniskusverletzung zugezogen. Der Verein setzte deshalb spontan ein Zeichen und verlängerte Kehrs Vertrag.
"Wir werden Robin in der schweren Zeit, die jetzt vor ihm liegt, nach Kräften unterstützen, damit er anschließend wieder voll durchstarten kann", sagt Fürths Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi. "Unabhängig von dieser Verletzung haben wir uns dazu entschieden, seinen auslaufenden Vertrag zu verlängern, denn wir sehen großes Potential in Robin."
Der Vertrag mit dem mehrfachen deutschen Junioren-Nationalspieler wird um ein Jahr bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Außerdem besitzt das "Kleeblatt" noch eine Option, um die Vereinbarung um eine weitere Saison zu verlängern. "Robin hatte sich zuletzt im Training gut präsentiert. Es ist sehr schade, dass er sich jetzt so schwer verletzt hat. Wir alle wünschen ihm gute Besserung und sind jederzeit für ihn da", ergänzt Cheftrainer Stefan Leitl.
Robin Kehr, der in der Nachwuchsabteilung von Borussia Dortmund ausgebildet wurde, kam 2019 zur Spielvereinigung und erzielte in acht Zweitliga-Einsätzen für die Franken zwei Tore. Für die U 23 kam er in der letzten Saison zu sechs Partien (drei Treffer), konnte aber in der laufenden Spielzeit verletzungsbedingt (Adduktorenbeschwerden und Sprunggelenk-Blessur) erst gegen den FC Bayern München II erstmals auflaufen. Nach nur acht Minuten musste er den Platz aber wieder verlassen.
"Ich habe in den letzten Tagen zahlreiche Genesungswünsche erhalten, vielen Dank dafür", sagt Robin Kehr. "Natürlich musste ich die Diagnose erst einmal verarbeiten. Aber ich schaue nach vorne und bin sehr dankbar für die Unterstützung durch den Verein und das in mich gesetzte Vertrauen. Ich werde alles dafür geben, dass ich das zurückgeben werde."
BFV/mspw