30 Jahre ist Roberto Desch vom Bayern-Regionalligisten SV Viktoria Aschaffenburg mittlerweile alt. Mehr als die Hälfte seiner Lebenszeit trägt der erfahrene Mittelfeldspieler bereits das Trikot der Weiß-Blauen - und wird das auch in der kommenden Spielzeit weiter tun. Desch hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr (bis zum 30. Juni 2024) verlängert und geht damit ab Sommer in seine 17. Saison am Schönbusch.
Schon 2007 war Roberto Desch von Kickers Offenbach in die Jugend der Aschaffenburger gewechselt, ist seitdem ein wichtiger Baustein der Viktoria-Familie und hat sich im Laufe der Jahre zur einem absoluten Führungsspieler entwickelt, der schon in 226 Pflichtspielen auf dem Platz stand. "Ihn zeichnen ein hohes Maß an Laufbereitschaft und Zweikampfstärke aus. Außerdem ist er ein Spieler, für den Aufgeben ein Fremdwort ist", schreibt der Klub.
"Ich freue mich auf ein weiteres Jahr bei der Viktoria. Der Aufwand für Regionalliga-Fußball zusätzlich zum beruflichen Alltag im familieneigenen Formen- und Werkzeugbau lässt sich für mich nach wie vor gut stemmen. Deshalb bin ich motiviert, weiterhin meinen Beitrag zu der bisherigen positiven Entwicklung zu leisten", erklärt der gebürtige Merneser.
"Roberto ist das beste Beispiel für die Entwicklung aus der eigenen Jugend zu einem Leistungsträger der ersten Mannschaft. Er ist nach 16 Spielzeiten ein Viktorianer durch und durch und ist in den letzten Jahren durch seine Erfahrung zu einem noch wichtigeren Spieler geworden, als er es zuvor schon war. Es freut mich auch ganz persönlich sehr, da ich mit Roberto selbst noch in der U 23 zusammen auf dem Platz gestanden habe", kommentiert Sportvorstand Benedikt Hotz den Verbleib.
Cheftrainer Jochen Seitz sagt: "Roberto ist ein absolutes SVA-Urgestein, daher wollten wir ihn auch unter allen Umständen behalten. Nicht nur seine Leistung auf dem Platz, sondern auch seine Art sich zu geben, ist für uns immens wichtig. Er hat sich zu einem Führungsspieler entwickelt und wird innerhalb der Mannschaft sehr geschätzt und anerkannt. Er ist in unserer Zentrale nahezu unersetzlich. Daher ist seine Verlängerung ein Gewinn für uns."
BFV/mspw