Beim Fußball-Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth dürfen sich junge Talente unter den Augen des Trainerteams der Lizenzmannschaft beweisen. Teil der Gruppe sind Spieler, die schon seit längerer Zeit bei den Profis trainieren, aber auch weitere Kicker aus der U 23, U 19 und U 17. Unter anderem ist auch Mittelfeldspieler Jakob Engel (18) dabei, der noch für die A-Junioren spielberechtigt ist, in dieser Saison aber auch schon vier Partien für die U 23 der Franken in der Regionalliga Bayern bestritten hat.
Durch die Trainingseinheiten können sich Trainerteam, Verantwortliche und auch die Spieler selbst ein Bild vom aktuellen Leistungsniveau machen. Ganz bewusst findet das Training am Trainingszentrum der Profis statt, so dass es die jungen Talente aus der Kleeblatt Akademie durchaus als Belohnung für zuletzt gezeigte Leistungen verstehen dürfen.
"Wir wollen das auch unabhängig von Tabellenständen oder Phasen bei den Profis machen, denn dafür können die Talente im Nachwuchsleistungszentrum nichts", sagt Fürths Sportdirektor Stephan Fürstner und ergänzt: "Es wird keine geschlossene Gruppe sein, jeder kann sich mit guten Leistungen dafür empfehlen und die Entwicklung junger Spieler verläuft ja auch in den seltensten Fällen linear."
Fürstner nennt einen weiteren positiven Nebeneffekt: "Wir werden damit auch die Kommunikation zwischen NLZ und Profis weiter stärken. Die Profitrainer leiten dieses Training, aber die Nachwuchs-Coaches sind auch anwesend und so kommt man im Anschluss ganz automatisch in den Austausch. Das wird auch in Vorbereitung auf mögliche Trainingsgäste aus dem NLZ in der Länderspielpause helfen, denn alle haben schon im Vorfeld ein relativ aktuelles Bild vom möglichen Leistungsniveau."
BFV/mspw