Bayern-Regionalligist SV Wacker Burghausen gab vor der Nachholpartie am Samstag, 14 Uhr, bei der zweiten Mannschaft des FC Augsburg noch einen Abgang bekannt. Artur Andreichyk ist in seine Heimat zum ukrainischen Erstligisten FK Oleksandriya gewechselt. Damit endet auch der eigentlich bis Sommer 2027 laufende Vertrag des gebürtigen Kiewers beim SV Wacker vorzeitig. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.
Nachdem der mittlerweile 20-jährige Andreichyk im April 2022 als ukrainischer Kriegsflüchtling vom FK Obolon Kiew ins Burghauser Nachwuchsleistungszentrum gewechselt war, verzeichnete er neben insgesamt 22 Partien in der U19-Bayernliga auch bereits seine ersten fünf Einsätze bei den Herren in der Regionalliga Bayern - und das mit damals erst 18 Jahren. Seit der Spielzeit 2023/2024 zählte der Rechtsfuß dann fest zum Kader der ersten Mannschaft und brachte es bis auf insgesamt 75 Regionalliga-Partien. Dabei gelangen Andreichyk drei Tore und fünf Assists.
"Artur hat vom ersten Tag an unsere Vereinswerte verkörpert und mit außergewöhnlicher Disziplin und Akribie an seinem Traum vom Profifußball gearbeitet", sagt Geschäftsführer Andreas Huber. "Wir sind stolz, dass er diesen nächsten Schritt nun in seiner Heimat gehen kann und freuen uns zugleich, dass sich seine Entwicklung auch für unseren Verein in angemessener Weise widerspiegelt. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm sportlich wie persönlich nur das Beste."
Artur Andreichyk selbst meint: "Ich möchte mich von Herzen bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Ein großes Dankeschön an meine Mitspieler, an die Trainerteams und an alle Menschen, die die Mannschaft und auch mich persönlich unterstützt haben. Ich wünsche dem gesamten Verein, Stadt und allen Anhängern nur das Beste für die Zukunft und viel Erfolg auf dem Weg in die 3. Liga. Einmal Wacker - immer Wacker."
BFV/mspw