Bayern-Regionalligist SV Wacker Burghausen und sein Cheftrainer Lars Bender werden ihre Zusammenarbeit nach Ablauf der laufenden Saison beenden. Der 36-Jährige hat den Verein darüber informiert, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird, um sich persönlich und sportlich neu zu orientieren sowie den Fokus verstärkt auf seine weitere Trainerausbildung zu legen.
Nach ausführlichen Gesprächen über eine mögliche Vertragsverlängerung und intensiven Bemühungen des Vereins hat sich Bender bewusst gegen eine Fortsetzung entschieden.
"Ich bin dem Verein und allen Verantwortlichen sehr dankbar für das Vertrauen und die Unterstützung", erklärt Lars Bender. "Die Zeit hier war für mich sportlich wie menschlich sehr wertvoll. Dennoch spüre ich, dass ich mich bezüglich meiner Perspektive weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt in meiner Trainerlaufbahn zu gehen, verändern möchte. Der Fokus liegt im Moment aber ganz klar auf dem SV Wacker und der bevorstehenden Rückrunde, da die Arbeit mit der Mannschaft viel Spaß macht und ich dankbar bin für das Engagement der Jungs. Daher bin ich auch überzeugt, dass wir die verbleibende Zeit erfolgreich gestalten können."
Der SV Wacker Burghausen zeigt Verständnis für diesen Schritt. "Wir bedauern die Entscheidung, respektieren sie aber vollumfänglich. Lars hat unsere Mannschaft und die einzelnen Spieler mit seiner Arbeit nachhaltig geprägt. Für sein Engagement, seine Professionalität und seinen Einsatz sind wir ihm sehr dankbar und wünschen ihm für seinen weiteren Weg nur das Beste", sagt Andreas Huber, Geschäftsführer der Wacker Burghausen Fußball GmbH, und ergänzt: "Zunächst wollen wir aber nun die gemeinsame Rückrunde möglichst erfolgreich gestalten."
Parallel dazu wird auch Co-Trainer Laurits Strotmann den Verein zum Saisonende verlassen und das Angebot des SV Wacker ablehnen. Wie es für den 24-Jährigen weiter geht, ist ebenfalls noch offen.
BFV/mspw