Bayern-Regionalligist TSV Buchbach und sein Trainer Marc Unterberger haben sich einvernehmlich darauf verständigt, den noch bestehenden Vertrag aufzulösen. Bereits bei Vertragsabschluss Ende Januar habe festgestanden, "die Zusammenarbeit zunächst über eine Halbserie zu gestalten, um in diesem Zeitraum zu prüfen, ob eine langfristige Fortsetzung für beide Seiten zu 100 Prozent passt", so der Sportliche Leiter Andreas Bichlmaier. "In der aktuellen Konstellation sind beide Parteien nun zu der Erkenntnis gekommen, dass dies nicht der Fall ist."
Unterberger hatte erst während der Winterpause die Nachfolge von Aleksandro Petrovic (als Co-Trainer in die 2. Bundesliga zur SpVgg Greuther Fürth) angetreten und zunächst 13 Punkte aus den ersten sieben Spielen geholt. Dass der TSV Buchbach am zurückliegenden Wochenende gegen den FC Augsburg II (0:4) bereits die vierte Niederlage am Stück kassiert hat, "sieht der Verein nicht als Beweggrund für das Ende der Zusammenarbeit", wie es heißt. Die Zielvorgabe, den Klassenverbleib frühzeitig zu sichern, sei schließlich erfüllt worden.
"Wir trennen uns im besten Einvernehmen", erklärte Marc Unterberger. "Es ist immer eine große Herausforderung, wenn man ein Team während der Saison übernimmt. Wir sind in den letzten Tagen in der gemeinsamen Bewertung zu der Überzeugung gelangt, dass wir die Zusammenarbeit beenden. Ich kann von mir aus zwei Dinge festhalten: Buchbach ist wirklich Kult. Und ich habe, auch in der kurzen Zeit, einen wirklich tollen Verein kennenlernen dürfen."
Zunächst sollen die Co-Trainer Kevin Hingerl, der auch als Spieler zum Kader gehört, und Johannes Klein die sportlichen Geschicke der Rot-Weißen lenken. Am Samstag (ab 14 Uhr) gastiert der TSV Buchbach beim Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II.
BFV/mspw