Am 27. Januar 2026, dem 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee, begeht die deutsche Fußballfamilie – bestehend aus dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der Deutschen Fußball Liga (DFL) sowie Amateur- und Profivereinen – bereits zum 22. Mal den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“.
Zu diesem Anlass ruft der Bayerische Fußball-Verband (BFV) seine Vereine erneut dazu auf, sich rund um dieses geschichtsträchtige Datum klar zu positionieren – jenen Tag, an dem der Welt in aller Deutlichkeit bewusst wurde, welches Ausmaß der rassistische Hass und die Verfolgung Andersdenkender durch das nationalsozialistische Regime sowie dessen Unterstützerinnen und Unterstützer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angenommen hatten. Millionen Menschen wurden aufgrund ihrer Nationalität, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung oder schlicht deshalb, weil sie sich den politischen und gesellschaftlichen Zielen der NS-Führung widersetzten, ermordet. Dieses Menschheitsverbrechen markiert eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte – und darf sich niemals wiederholen.
Der klare Appell lautet daher: Werde auch du mit deinem Verein Teil des „Erinnerungstags im deutschen Fußball“ und setze rund um den 27. Januar ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Hierfür stellt der BFV eine Grafik in zwei Varianten zur Verfügung, die frei für die Social-Media-Kanäle der Vereine genutzt werden kann: eine „cleane“ Version zur direkten Verwendung sowie eine Version mit Platzhalter für das Vereinslogo, um der Botschaft eine individuelle Note zu verleihen.
Auf der offiziellen Website der Initiative finden Vereine und Interessierte darüber hinaus weitere Informationen zum „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ sowie Mustertexte, etwa für Stadion- oder Turnierdurchsagen.
Wie bereits in den vergangenen Jahren nutzt der Bayerische Fußball-Verband zudem erneut alle Endrunden der Bayerischen Hallenmeisterschaften der Frauen, Herren, Juniorinnen und Junioren, um ein unmissverständliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen. Unmittelbar vor Turnierbeginn erinnern Banner und Hallendurchsagen die Endrundenteilnehmerinnen und -teilnehmer daran, dass Diskriminierung und rechte Gewalt auch in unserer heutigen Gesellschaft weiterhin Realität sind. Auch in Deutschland werden Menschen aus antisemitischen, rassistischen, queer-feindlichen oder sexistischen Motiven beleidigt, ausgegrenzt oder angegriffen. Gegen jede Form dieser Anfeindungen stellt sich der bayerische Amateurfußball ohne Wenn und Aber.