Im Rahmen der "DFB-Deutschlandreise – Amateurfußball 2025+" haben sich Vertreterinnen und Vertreter des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) und der DFB-Kommission Qualifizierung im Münchner "Haus des Fußballs" ausgetauscht. Im Fokus stand dabei die Weiterentwicklung der Bildungs- und Qualifizierungsangebote im Amateurfußball – sowohl inhaltlich als auch methodisch.
Der Besuch von Uwe Döring (Vorsitzender der DFB-Kommission Qualifizierung), Wolfgang Möbius (DFB-Abteilungsleiter Qualifizierung und Schule) sowie Max Knauer (DFB-Bildungsmanager) in München bot die Gelegenheit für einen offenen Dialog mit BFV-Präsident Christoph Kern, der für den Bildungsbereich zuständigen BFV-Vizepräsidentin Inge Pirner, BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher, den Hauptabteilungsleitern Grit Labahn (Gesellschaftliche Fragen, Recht und Bildung) und Daniel Kirchner (Sport) sowie Verbandstrainer Steffen Winter und Tobias Fischer (Abteilungsleiter Bildung).
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, wie Bildungsformate – ob analog oder digital – weiterentwickelt werden können, um den wachsenden Anforderungen im Amateurfußball gerecht zu werden. Dabei wurden nicht nur bestehende Angebote auf den Prüfstand gestellt, sondern auch neue inhaltliche Schwerpunkte diskutiert. Ziel ist es, für die kommende Legislaturperiode 2025 bis 2028 bedarfsgerechte Qualifizierungsmaßnahmen zu entwickeln, die sowohl Trainerinnen und Trainer, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter als auch ehrenamtlich Engagierte besser unterstützen.
"Die Herausforderungen in der Bildungsarbeit sind vielfältig – von der Digitalisierung über veränderte Lerngewohnheiten bis hin zur Gewinnung neuer Zielgruppen", erklärte BFV-Vizepräsidentin Inge Pirner. Der BFV erwartet sich von der Zusammenarbeit mit der DFB-Kommission vor allem praxisnahe Impulse und Unterstützung bei der Umsetzung zukunftsfähiger Bildungsstrategien.
BFV-Präsident Christoph Kern unterstrich die Wichtigkeit des gemeinsamen Dialogs auf Augenhöhe: "Die enge Zusammenarbeit mit dem DFB in Bildungsfragen ist essenziell. Wir müssen gemeinsam, partnerschaftlich und mit Blick auf die Basis daran arbeiten, unsere Qualifizierungsangebote zukunftsfest aufzustellen – im Sinne der vielen Ehrenamtlichen, die das Rückgrat unseres Fußballs bilden."
Der Austausch markierte einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem modernen, zugänglichen und praxisorientierten Bildungssystem im deutschen Amateurfußball – mit dem Ziel, auch künftig gut ausgebildete Menschen für den Sport zu gewinnen und langfristig zu binden.