Es war eine spontane Idee des Bezirks-Frauen- und Mädchenausschusses in der Oberpfalz. Um nach dem pandemiebedingten Saisonabbruch die lange spielfreie Zeit vom „Corona-Lockdown“ im vergangenen Herbst bis zur neuen Saison zu verkürzen und die Vereine dabei zu unterstützen, Frauen und Mädchen für den organisierten Fußball zu begeistern, wurde die Sommerrunde geschaffen. Im Grunde genommen haben die Bezirksverantwortlichen des Bayerischen Fußball-Verbandes einen Freundschafts- oder Vorbereitungsspielplan für die oberpfälzer Klubs auf die Beine gestellt. Nach Spielstärke in 4er- oder 5er-Gruppen eingeteilt spielen die teilnehmenden Mannschaften an den Juli-Wochenenden gegeneinander. „Das ist eine Spielrunde ohne Leistungsdruck. Es geht einfach darum, regelmäßige Spielangebote für die Frauen und Mädchen zu schaffen und damit die lange Spielpause bis zum regulären Saisonstart zu überbrücken. Die Teilnahme ist vollkommen freiwillig. Aber es sind doch einige Vereine, die das Angebot dankend angenommen haben“, erklärt Kerstin Costa, die Vorsitzende des Bezirks-Frauen und Mädchenausschusses in der Oberpfalz. Im Grunde genommen besteht bei der Spielrunde zwar kein Unterschied zu Freundschaftsspielen, die von den Vereinen in Eigenregie organisiert werden, „aber vielleicht schaffen wir es neben dem sportlichen Wert der Spile für die Teams und den Spaß für die Spielerinnen, dass der Frauen- und Mädchenfußball durch diese Sommerrunde und die Bündelung der Spiele auch in der Öffentlichkeit wieder besser wahrgenommen wird. Das wäre natürlich ein sehr positiver Nebeneffekt. Im Kern wollen wir aber nur dazu beitragen, dass möglichst viele Frauen und Mädchen wieder auf dem Platz stehen und Fußball spielen können“, so Costa weiter.