Der Durchmarsch ist perfekt: Mit vier Siegen aus vier Spielen hat Futsal Allgäu die Aufstiegsrunde der Futsal-Bayernliga eindrucksvoll dominiert und spielt in der kommenden Saison in der Futsal-Regionalliga Süd. Im abschließenden Spiel setzten sich die Allgäuer mit 10:1 gegen den MTV Ingolstadt Futsal Panther durch und bewahrten ihre weiße Weste. Mirhan Kaya mit vier Treffern, Naim Nimanaj (2) und Erduan Topallaj (2) waren die Matchwinner. Den Deckel drauf machte Elmedin Topallaj. Den Ehrentreffer der Schanzer erzielte Marco Battaglia. Im zweiten Sonnntagsspiel schlug Futsal Italia München 65 den TSV 1860 München Futsal im Stadtderby 8:4. Die Brüder Adam (5) und Ben Puta (2) schlugen siebenmal zu, Nemad Marin setzte den Haken dahinter. Für die Löwen trugen sich Linus Radau, Rahman Tursun, Zoran Trivuncevic und Igor Sekic in die Torschützenliste ein.
Bereits am Samstag hatte sich Futsal Allgäu bei Futsal Nürnberg mit 6:2 durchgesetzt und seine Aufstiegsambitionen untermauert. Erduan Topallaj traf dabei doppelt, Elmedin Topallaj, Kamil König, Adis Smlatic und Naim Nimanaj schraubten das Ergebnis nach oben. Für Nürnberg trafen Julia Aeissen und Raldi Agolli.
Im zweiten Samstagsspiel setzte sich Futsal Italia München 65 mit 13:2 beim MTV Ingolstadt Futsal Panther durch. Ben Puta und Bekim Shabani glänzten dabei als Vierfach-Torschützen. Alexander Scholz und Nenad Marin, die jeweils doppelt trafen, sowie Anton Jashanica machten den Kantersieg perfekt. Für die Schanzer waren Marco Battaglia und Christian Ereiz erfolgreich.
Futsal Allgäu hatte auch die ersten beiden Partien der Aufstiegsrunde gewonnen und sich damit in eine starke Ausgangslage im Rennen um den Aufstieg in die Futsal-Regionalliga Süd gebracht. Nach dem 6:3-Erfolg gegen Futsal Italia München 65 legten die Schwaben einen Tag später nach und feierten gegen den TSV 1860 München einen 5:3-Auswärtserfolg. Überragender Spieler aufseiten der Allgäuer war Mirhan Kaya mit drei Treffern. Naim Nimanaj und Mohannad Hamwi sorgten für die weiteren Tore. Für die Münchner waren Linus Radau, Anto Bonic und Zoran Trivuncevic erfolgreich. Allerdings haben die Löwen-Futsaler haben nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel keine Chancen mehr auf den Aufstieg.
In der zweiten Partie besiegten die Futsal Panther des MTV Ingolstadt Futsal Nürnberg mit 4:3. In einer umkämpften Partie legten die Ingolstädter de Grundstein zum Sieg in der ersten Hälfte. Zweimal Sebastian Rutkowski sowie Christian Ereiz sorgten für die 3:0-Führung. Emrah Halilovic erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 4:0. Die Nürnberger kämpften sich zwar nochmals heran durch Tore von Julian Aeissen (2 Tore) und Ermin Kojic, der erhoffte Ausgleichstreffer gelang den Mittelfranken aber nicht mehr.
Sowohl die MTV Ingolstadt Futsal Panther als auch Futsal Nürnberg haben nun drei Punkte auf dem Konto, wobei die Nürnberger bereits zwei Partien absolviert haben.
Eröffnet wurde die Aufstiegsrunde mit der Partie Futsal Nürnberg gegen den TSV 1860 München Futsal. Und die Gastgeber aus Mittelfranken ließen keinen Zweifel aufkommen, dass sie sich den Platz in der Regionalliga sichern wollen. Mit 5:1 siegten die Nürnberger gegen die Futsal-Löwen aus München. Julian Aeissen besorgte die Führung, kurz vor dem Pauspfiff erhöhte Peter Schulze-Zachau auf 2:0. Stevo Vrbarac brachte die die Gäste zwar nochmal heran, doch Soeren-Christoph Oldag, Aeissen mit seinem zweiten Treffer und Raldi Agoli sorgten für den Endstand.
Fünf der zehn Futsal-Bayernliga-Mannschaften hatten sich für den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Futsal-Spielklasse beworben. Nachdem die vergangene Spielzeit in Einvernehmen aller zehn Teams annulliert wurde, spielen diese fünf Klubs nun an den kommenden drei Juli-Wochenenden den Aufsteiger in einer Einfachrunde im Modus „Jeder gegen Jeden“ aus.
„Dass wir den Aufsteiger in die Futsal-Regionalliga Süd nun doch noch sportlich ermitteln können, ist natürlich sehr zu begrüßen. Ich freue mich auf eine spannende Aufstiegsrunde und attraktive Partien. Möge sich das beste Team den Aufstieg sichern. Mein besonderer Dank gilt aber allen Vereinen. Die Klubs haben in Zusammenarbeit mit dem BFV alle an einem Strang gezogen und ihre eigenen Interessen zum Wohle der Liga zurückgestellt. Das verdient großen Respekt “, sagt Michael Tittmann, der beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) für den Futsal-Spielbetrieb zuständig ist.