Die deutsche U19-Futsal-Nationalmannschaft hat erstmals die Hauptrunden-Qualifikation zur Europameisterschaft in Moldau erreicht. Im dritten und abschließenden Spiel der Qualifikations-Vorrunde in Litauen gewann die deutsche Auswahl klar 7:2 (1:0) gegen Malta und schließt die Gruppe mit sieben Punkten vor Georgien (5) auf dem ersten Platz ab. Im Kader standen in Emir Ahmet Altay (hintere Reihe links) und Fritz Fiedler (vorne, 3. von links) auch zwei bayerische U19-Futsal-Stützpunkt-Spieler. Bei seinem Debüt war der deutsche Nachwuchs 2023 ungeschlagen in der Vorrunde ausgeschieden.
Georgien trennte sich im dritten Spiel 7:7 von Gastgeber Litauen und verlor damit den ersten Qualifikationsplatz an das deutsche Team. In der EM-Qualifikation (25. bis 30. März) trifft Deutschland nun auf Italien, Rumänien und die Slowakei.
„Wir freuen uns zum einen darüber, dass die U19-Futsal-Nationalmannschaft die Hauptrunde der EM-Qualifikation erreicht hat, vor allem aber auch darüber, dass in Fritz Fiedler (Futsal-Stützpunkt Regensburg, SSV Jahn 1889 Regensburg Futsal) und Ahmet Emir Altay (Futsal-Stützpunkt München, SSV Jahn 1889 Regensburg Futsal) zwei bayerische Spieler dazu beigetragen haben. Dieser Erfolg spricht für die gute Arbeit in den zwei bayerischen und insgesamt 13 deutschen Futsal-Stützpunkten sowie des Funktionsteams der U19-Futsal-Nationalmannschaft“, erklärt Verbandstrainer Philipp Ropers, der für die bayerischen Futsal-Auswahlen verantwortlich zeichnet und selbst vier Partien für die deutsche Futsal-Nationalmannschaft bestritten hat.
In der LSC-Halle im südlitauischen Druskininkai sorgte Ivony Noah Smith vom FC Liria Berlin für die knappe deutsche Halbzeitführung. Im zweiten Durchgang tat die DFB-Auswahl dann aber alles, um ihr Torverhältnis aufzubessern - dieses wäre im Falle eines Sieges von Georgien relevant geworden. Der deutsche Nachwuchs kam dabei gut aus der Pause, Franz Born (23.) mit seinem ersten DFB-Treffer und Samuel Melissopoulos (24.) bauten die Führung mit einem Doppelschlag auf 3:0 aus.
Malta machte es zumindest kurz wieder spannend, als zunächst Isaac Vella (25.) verkürzte und Luca Suda (34.) der Anschlusstreffer gelang. Giuseppe Berretta (34.) stellte aber postwendend auf 4:2, Melissopoulos (37.) mit seinem zweiten Tor und Raven Rabiega (38.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Kurz vor dem Abpfiff unterlief Maltas Neil Gauci (40.) ein Eigentor, das den 7:2-Endstand bedeutete.