Für die bayerischen Top-Nachwuchsspielerinnen stehen in den kommenden Tagen zwei Turniere auf dem Programm. Die U18-Juniorinnen-Auswahl misst sich beim Länderpokal in Duisburg ab Donnerstag mit den Auswahlteams der anderen 20 DFB-Landesverbände und einem DFB-U16-Perspektivteam, das das Starterfeld auffüllt. Die bayerischen U16-Juniorinnen sind am Wochenende bei der Süddeutschen Meisterschaft in Oberhaching als Titelverteidiger am Start.
Eine Prognose zum sportlichen Abschneiden sei laut BFV-Trainerin Sabine Loderer (Foto) aber kaum möglich. „In Duisburg stellen wir gleich vier Spielerinnen für die DFB-Auswahl ab, dazu kommen zwei verletzungsbedingte Ausfälle. Das alles kompensieren wir zum Großteil mit Spielerinnen, die noch in der U16 spielen könnten. Das Team hat so also noch nie zusammengespielt. Aber alle Spielerinnen haben Qualität, sie wissen, wie wir spielen wollen und jetzt können sie sich bei diesem Turnier beweisen,“ erklärt Loderer. Zum Auftakt geht es am Donnerstag um 11.30 Uhr gegen die Auswahl Hamburgs. Insgesamt stehen vier Spieltage an. Das Turnier wird im Hammes-Modell ausgetragen (die Folgepartien richten sich nach dem Tabellenplatz - Erster gegen Zweiter, Dritter gegen Vierter usw.).
Ähnliche Ausgangslage auch bei den U16-Juniorinnen, die in Oberhaching beim SFV-Turnier mit den Landesverbänden Baden, Südbaden, Württemberg und Hessen antreten. Dadurch, dass mehrere Talente mit den U18-Juniorinnen nach Duisburg reisen, müssen andere die Lücken füllen und Verantwortung übernehmen. „Ich sehe das positiv. Für unsere Talente geht es darum, sich zu entwickeln und auf hohem Niveau zu vergleichen. Wenn am Ende gute Platzierungen oder sogar Siege herausspringen, ist das natürlich toll, aber nicht das vorrangige Ziel“, erklärt Loderer und nimmt den Talenten damit ein wenig den Druck, dass der Titel im vergangenen Jahr nach Bayern ging. Betreut werden die BFV-U16-Talente in Oberhaching von Sarah Romert und Heribert Ketterl.