Stefanie Huba, Gebietsleiterin bei der KKH und Ernährungswissenschaftlerin erklärt, warum schwere Kost vor dem Sport schwer im Magen liegt.
Schnitzel, Currywurst, Pommes – klar, echte Legenden auf dem Teller. Aber vor dem Sport sind sie ungefähr so hilfreich wie ein gebrochenes Bein beim Elfmeter. Fettiges Essen liegt nicht einfach nur schwer im Magen – es bleibt da, chillt, macht’s sich gemütlich – wie ein ungebetener Gast auf der Couch. Während du auf dem Platz beschleunigen willst, hängt dein Verdauungssystem noch im Standby-Modus. Ergebnis: Völlegefühl, Seitenstechen, Trägheit deluxe. Statt Sprint zur Grundlinie schleppst du den inneren Zementsack. Und wer glaubt, Pommes als Beilage machen’s besser, irrt gewaltig – das ist, als würde man zur Bleiweste noch Knieschoner aus Stahl anlegen. Ja, Fett liefert Energie – aber im Schneckentempo. Für den explosiven Antritt zu spät, für die zweite Halbzeit vielleicht gerade recht. Nur bringt dir das wenig, wenn du vorher längst ausgewechselt wurdest.
Dein Körper ist wie ein Motor – was du reintankst, bestimmt wie gut er läuft. Currywurst, Schnitzel, Pommes sind da eher Altöl. Also vor Training und Spiel lieber was Leichtes – dein Bauch (und dein Trainer) werden’s dir danken.
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*Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Empfehlungen zur Sporternährung, leicht verdauliche Kost vor Belastungen, Flüssigkeitszufuhr und Elektrolyte. https://www.dge.de/ gesunde-ernaehrung/ gezielte-ernaehrung/ ernaehrung-und-sport/