Ohne gute Schiedsrichter*innen läuft im organisierten Fußball nichts. Und wie bei den Spielern gilt auch für die Schiedsrichter*innen: Willst du nach ganz oben, musst du dich beweisen und über einen langen Zeitraum die entsprechende Leistung bringen. Von daher ist nicht nur altersbedingt am Ende einer Saison bzw. vor einer neuen Saison auch im Schiedsrichterwesen viel Bewegung.
In Wolfgang Haslberger wird ein neues Gesicht aus Bayern in der 2. Bundesliga als Schiedsrichter auftauchen, in Assad Nouhoum eines in der 3. Liga. Bei den Frauen hat Marie-Theres Mühlbauer den Sprung in die 2. Frauen-Bundesliga geschafft. Einzige bayerische Unparteiische in der 1. Frauen-Bundesliga und bei internationalen Spielen bleibt Angelika Söder. Auch bei den Männern gibt es ab der kommenden Saison nach dem freiwilligen Rücktritt von Felix Brych nur noch einen bayerischen FIFA-Schiedsrichter: Deniz Aytekin.
In der Regionalliga Bayern gibt es unter den insgesamt 26 Schiedsrichter*innen für die kommende Saison neben sechs Neulingen auch einen Rückkehrer. Florian Böhm hatte zwischenzeitlich in einem anderen Landesverband Spiele geleitet. Zur Saison 2022/23 kehrt er wieder nach Bayern zurück und wird wie vor seinem Weggang auch wieder in der Regionalliga Bayern eingesetzt. Neu dabei sind Kenny Abieba, Philipp Götz, Felix Grund, Patrick Krettek, Thomas Sprinkart und Maximilian Ziegler.
Das sind die bayerischen Spitzen-Schiedsrichter*innen: