Große Ehre für den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) und alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Freistaat: Der bayerische Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat die BFV-Schiedsrichterkampagne „Wir regeln das!“ im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Engagiert-Preises 2026 ausgezeichnet. Die Sonderauszeichnung würdigt das herausragende ehrenamtliche Engagement der bayerischen Referees sowie die erfolgreiche Kampagne des BFV zur Stärkung und Gewinnung von Unparteiischen.
Der BFV war bei der Ehrungsveranstaltung in der Münchner BMW Welt nicht nur als Preisträger vertreten, sondern sorgte mit einer von Schiedsrichtern aus ganz Bayern betreuten Torschussmessanlage auch für Fußballatmosphäre. Staatsminister Joachim Herrmann sowie zahlreiche weitere Gäste nutzten die Gelegenheit, ihre Schussgeschwindigkeit zu messen. Außerdem zeigte Fußball-Freestyler Corvin Berndt seine Tricks.
Der BFV war bei der Ehrungsveranstaltung in der Münchner BMW Welt nicht nur als Preisträger vertreten, sondern sorgte mit einer von Schiedsrichtern aus ganz Bayern betreuten Torschussmessanlage auch für Fußballatmosphäre. Staatsminister Joachim Herrmann sowie zahlreiche weitere Gäste nutzten die Gelegenheit, ihre Schussgeschwindigkeit zu messen. Außerdem zeigte Fußball-Freestyler Corvin Berndt seine Tricks.
„Die Ehrung durch unseren bayerischen Innenminister macht uns sehr stolz. Sie ist vor allem eine Auszeichnung für unsere mehr als 12.000 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in Bayern, die Woche für Woche auf den Plätzen Verantwortung übernehmen und damit den Amateurfußball überhaupt erst möglich machen. Wir freuen uns sehr, dass wir beim Bayerischen Engagiert-Preis dabei sein durften – das ist eine große Wertschätzung“, erklärte BFV-Präsident Christoph Kern.
Joachim Herrmann, der von BFV-Präsident Christoph Kern ein Schiedsrichtertrikot überreicht bekam, unterstrich bei der Verleihung die enorme Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Schiedsrichter stehen für Fairness, Verantwortung und den Respekt vor gemeinsamen Regeln. Gerade im Fußball lernen junge Menschen früh, dass ein funktionierendes Miteinander klare Spielregeln voraussetzt und dass deren Einhaltung von unabhängigen Persönlichkeiten begleitet wird. Diese Werte sind nicht nur auf dem Spielfeld, sondern für unsere gesamte Gesellschaft von großer Bedeutung.“
Mit der Kampagne „Wir regeln das!“ rückt der BFV seit ihrem Start im Jahr 2018 die Menschen in den Mittelpunkt, die auf den Fußballplätzen für Fairness, Respekt und einen geregelten Spielbetrieb sorgen. Unter dem Motto „vielfältig, abwechslungsreich, verantwortungsvoll“ zeigt die Kampagne in TV-, Online- und Social-Media-Spots, dass die Aufgaben von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern weit über Anpfiff, Abpfiff oder die Ahndung von Fouls hinausgehen. Themen wie Teamarbeit, Konfliktlösung, Verantwortung und gesellschaftliches Engagement stehen dabei im Fokus. Flankiert wird die Kampagne durch Plakate, Anzeigenmotive, Flyer und weitere Kommunikationsmaßnahmen wie eine eigene Website.
Ziel der Initiative ist es, den aktiven Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern den Rücken zu stärken, Vorurteile abzubauen und das öffentliche Bild des Schiedsrichterwesens nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig sollen neue Interessierte für die Tätigkeit als Unparteiische gewonnen werden. Der BFV reagiert damit auf die Herausforderung, nicht nur neue Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter auszubilden, sondern sie vor allem langfristig für das Ehrenamt zu begeistern.
„Unsere Kampagne ‚Wir regeln das!‘ ist weit mehr als eine Kommunikationsmaßnahme – sie ist Ausdruck unserer gemeinsamen Identität als Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in Bayern. Sie hat uns geholfen, unser Profil nach innen und außen zu schärfen, den Zusammenhalt zu stärken und sichtbar zu machen, wofür wir stehen. Denn Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter leisten weit mehr, als Spiele zu leiten: Sie übernehmen Verantwortung, engagieren sich für Fairness und bringen wichtige Werte in unsere Gesellschaft ein. Genau das macht die Schiedsrichterfamilie in Bayern aus“, sagt Verbands-Schiedsrichterobmann Sven Laumer, der die Urkunde aus den Händen des Innenministers entgegennehmen durfte.
Allein in Bayern sorgen mehr als 12.000 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter dafür, dass Jahr für Jahr rund 250.000 Amateurfußballspiele stattfinden können. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Unparteiischen im Freistaat stark angestiegen – auch wegen „Wir regeln das!“. Mit der Auszeichnung der Kampagne wird ihr unverzichtbarer Beitrag für den Fußball und das gesellschaftliche Miteinander nun auch auf großer Bühne gewürdigt.