Die mehr als 200 Delegierten des 39. ordentlichen Verbandstags des Südbadischen Fußballverbandes (SBFV) haben einen neuen Präsidenten an die Spitze gewählt. Nach knapp neun Jahren war der langjährige Amtsinhaber Thomas Schmidt (rechts im Bild) aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten. Seinen Rückzug von der Verbandsspitze hatte er bereits vor einigen Monaten dem Verbandsvorstand bekannt gegeben. Als Nachfolger hat der Verbandsvorstand im Vorfeld den bisherigen 1. Vizepräsidenten Dr. Reinhold Brandt (Bildmitte) vorgeschlagen. Diesem Vorschlag sind die Delegierten des Verbandstags gefolgt. Die Delegierten des SBFV-Verbandstages honorierten zum Abschied Thomas Schmidt, der zum Ehrenpräsident ernannt wurde, und seine Verdienste für den SBFV und seiner Vereine mit stehenden Ovationen.
BFV-Präsident Dr. Christoph Kern (links), der im Süddeutschen Fußball-Verband und im DFB-Vorstand mit dem ausgeschiedenen SBFV-Präsidenten Thomas Schmidt vertrauensvoll zusammengearbeitet hatte, würdigte dessen langjähriges Engagement: „Wenn eine Person über einen solch langen Zeitraum an der Spitze des Verbandes steht, dann geschieht dies nicht ohne Grund. In den letzten knapp neun Jahren hat Thomas Schmidt Verantwortung in entscheidender Position übernommen und dafür Sorge getragen, dass der Fußball auf den Amateurplätzen in Südbaden nicht zum Stehen kommt. Eine herausfordernde und kraftraubende Aufgabe, die er bis heute mit vollem Einsatz und einem großen Maß an Engagement ausgeübt hat“, so Kern: „Während seiner Amtszeit musste sich Thomas mit zahlreichen Widrigkeiten auseinandersetzen, wie zuletzt die Corona-Pandemie, die über mehrere Monate den Ball zum Stoppen gebracht hat. Dass so viele Persönlichkeiten aus Sport, Stadt und Politik hier heute nach Villingen-Schwenningen gekommen sind, ist ein klares und wertschätzendes Zeichen für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Seinem Nachfolger hinterlässt Thomas Schmidt einen grundsoliden und zukunftsgerichteten Fußballverband, für den er insgesamt mehr als vier Jahrzehnte im Ehrenamt gearbeitet hat.“