650 geladene Gäste aus Sport, Politik und Gesellschaft haben den 125. Geburtstag des FC Bayern München gefeiert. Die Glückwünsche des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) überbrachten beim „Mia san mia“-Abend am Paulaner Nockherberg Präsident Christoph Kern (hier im Bild mit Innen- und Sportminister Joachim Herrmann sowie BLSV-Präsident Jörg Ammon), Vize-Präsident Reinhold Baier sowie Geschäftsführer Jürgen Igelspacher.
„So beeindruckend, wie sich die einzigartige Erfolgsgeschichte des FC Bayern München als absoluter Ausnahmeklub liest, war auch dieser Abend im Zeichen des 125-jährigen Bestehens“, sagte Christoph Kern: „Der FC Bayern ist und bleibt außergewöhnlich. Das alles aber kommt nicht von allein, sondern ist das ist das Ergebnis harter Arbeit von klugen Köpfen, die ihre Visionen mit unbändigem Willen umgesetzt haben. Stellvertretend gehen die Glückwünsche der bayerischen Fußballfamilie an den Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen und Präsident Herbert Hainer. Macht weiter so, sorgt mit Eurem Handeln weiterhin dafür, dass Kinder ihren großen Idolen im Bayern-Dress nacheifern wollen und mit dem Fußball im Verein beginnen!“
TV-Moderator Günther Jauch führte durch den „Mia san mia“-Abend – in Talkrunden mit unterschiedlichen FCB-Persönlichkeiten aus den vergangenen Jahrzehnten, Geburtstagsreden, Filmclips und Showacts.
„Wurzeln zu haben und ein Fundament, ist wichtig – und das feiern wir heute“, erklärte Jan-Christian Dreesen bei einem einleitenden Gespräch mit Jauch auf der Bühne. Die 17 Gründungsmitglieder hätten sich im Jahr 1900 sicher niemals erträumen können, wie sich dieser Klub entwickeln würde, meinte der Vorstandsvorsitzende mit einem Blick in den prominent besetzten Saal: „Den FC Bayern haben immer Innovation und Leidenschaft ausgezeichnet – das hat sich über die Jahrzehnte nie geändert, das hat ihn groß gemacht – und das muss immer so bleiben!“
Der FC Bayern sei „ein Klub der Allesgewinner und Rekordeaufsteller, der von Tag eins darauf aus war, sich selbst zu übertreffen“, führte Herbert Hainer aus, ehe der Präsident in seiner Laudatio bekanntgab, dass der FC Bayern als erster Verein weltweit die 400.000-Mitglieder-Marke durchbrochen habe. Die Geschichte des FC Bayern stecke „nicht in den Trophäen, sondern in den Geschichten über die Legenden, die hier sind“, sagte er und bat den Saal, sich in Gedenken an Franz Beckenbauer und Gerd Müller zu erheben. „Eines ist hier immer gleich geblieben: Dass man sich nicht an der Konkurrenz orientiert, sondern nur an sich selbst. Was der FC Bayern heute macht, ist sein Maßstab für morgen.“