Als Anerkennung für die engagierte Nachwuchsarbeit an der Basis haben Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann, Vize-Präsident Jürgen Pfau und Sandra Hofmann, Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses, auf der Sportanlage des TV 1861 Ingolstadt die diesjährigen DFB-Bonusschecks an zwölf bayerische Vereine überreicht. Die finanzielle Förderung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) würdigt die entscheidende Rolle der Heimatvereine, in denen Spielerinnen und Spieler die Grundlagen für ihre spätere Laufbahn legen. Hier werden Talente entdeckt, ausgebildet und nachhaltig entwickelt – oft über mehrere Jahre hinweg. Voraussetzung für die Auszeichnung ist daher auch, dass die Nachwuchsspielerinnen und -spieler mindestens zwei Spielzeiten für ihren jeweiligen Verein im Einsatz waren, bevor sie den Sprung in eine deutsche Juniorinnen- oder Junioren-Nationalmannschaft geschafft haben.
Insgesamt überreichten Hofmann und Weißmann 40.450 Euro an zwölf bayerische Vereine. Die Mittel aus dem „Bonussystem für Amateurvereine“ sind klar zweckgebunden und fließen ausschließlich in die Nachwuchsarbeit vor Ort. Berücksichtigt wurden dabei Spielerinnen und Spieler, die in der Saison 2024/25 erstmals für ein Juniorinnen- oder Junioren-Länderspiel nominiert worden waren.
„Jede Karriere beginnt auf den Plätzen unserer Amateurvereine – dort, wo engagierte ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer die ersten Schritte begleiten und aus Talent echte Perspektive formen. Ohne diese tägliche Hingabe an der Basis würden viele Spielerinnen und Spieler ihren Weg in Leistungszentren oder gar in die Nachwuchs-Nationalmannschaften nie finden. Die Bonusschecks sind deshalb mehr als eine finanzielle Unterstützung: Sie sind ein Dankeschön an all jene, die mit Kompetenz, Leidenschaft und Überzeugung junge Menschen fördern“, erklärt Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann.
Sandra Hofmann, Vorsitzende des Verbands-Frauen und Mädchenausschusses ergänzt: „Unsere bayerischen Vereine leisten Großartiges, oft im Stillen und mit enormem persönlichem Einsatz. Sie entdecken Talente, entwickeln sie weiter und legen damit die Grundlage für alles, was später möglich wird. Mit den Bonusschecks würdigen wir dieses unverzichtbare Engagement und möchten zugleich ein Zeichen setzen: Wer in die Ausbildung junger Spielerinnen und Spieler investiert, trägt entscheidend zur Zukunft unseres Fußballs bei – und verdient unsere höchste Anerkennung.“
„Diese Würdigung steht auch für das Miteinander im Fußball – das Miteinander von Spitzenklubs und klassischen Amateurvereinen genauso wie auch das Miteinander von leistungsorientiertem Fußball und Breitensport. Das eine geht nicht ohne das andere“, erklärte der im BFV-Präsidium für den Juniorenfußball zuständige BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau bei der Bonusscheck-Übergabe.