Seit knapp einer Woche können die Amateur-Vereine in Bayern neben „normalem“ Training auch Trainingsspiele unter Berücksichtigung der Hygieneregeln austragen. Ziel bis zum Ende der Vorbereitung ist es, am Wochenende des 5./6. September wieder in den Spielbetrieb einsteigen zu können. Dieser Spielbetrieb startet in den ersten drei Wochen mit dem neu geschaffenen Ligapokal, aus dem drei zusätzliche Aufsteiger in die Kreisklasse und zwei zusätzliche Aufsteiger in die Kreisliga gesucht werden. Im Kreis Niederbayern West fand gestern nun die Auslosung dafür statt.
Herren-Spielleiter Herbert Hasak hatte im Vorfeld die Vereine abgefragt, ob sie allein Wert auf Derbys legen oder ob sie auch weitere Strecken in Kauf nehmen und dafür gegen Mannschaften aus anderen Ligen spielen möchten. Alle Vereine nahmen an der Umfrage teil und gaben dem Spielleiter sehr knappe Ergebnisse mit auf den Weg (41:29 für Ligenübergreifend in der Kreisklasse und 42:42 in der A-Klasse). Somit versuchte Herbert Hasak, beide Seiten zu berücksichtigen und es entstanden sechs (Kreisklasse) bzw. neun (A-Klasse) Regionen, bei denen Vereine ohne Reserve und Vereine mit extremen Entfernungen als Gruppenköpfe ebenfalls gesetzt wurden.
Das Ziehen der Lose übernahm Regionalliga-Schiedsrichter Tobias Wittmann vom SV Wendelskirchen. Er schaffte für die kommende Saison den Aufstieg als Assistent in die 3. Liga und vertritt den Kreis Niederbayern West an der Linie u. a. auf dem Betzenberg in Kaiserslautern, beim MSV Duisburg oder beim Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden. Und auch beim Losen machte Tobias seine Sache sehr gut, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen. Neben vielen Derbys und absoluten Spitzenspielen wird so mancher Verein auch mal einen neuen Sportplatz kennen lernen. Am Ende dieses attraktiven Wettbewerbs gibt es einmalig einen Meister aller Kreisklassen und einen Meister aller A-Klassen.