Auch wenn die jüngere Generation fehlt, die spielen zuweilen lieber mit dem Handy als mit Karten, so wird die Tradition des Preisschafkopf bei der Schiedsrichter-Gruppe Amberg weiter gepflegt. Es ist alljährlich die erste gesellige Veranstaltung, zu der Obmann Thomas Gebele den „harten Kern der Schafkopffreunde“ im Sportheim des ASV Haselmühl begrüßte und mit dabei auch Kreisvorsitzender Albert Kellner, der am Ende als Vierter das „Stockerl“ verpasste.
Organisator Thorsten Kraft erläuterte die Regeln und Jürgen Stauber nahm am PC die Auswertungen der beiden Durchgänge mit jeweils 32 Spielen und kurzem Blatt vor. Am Ende gab es eine Reihung, aber diese stand nicht im Vordergrund – das gesellige Miteinander überwog. Zwischen den beiden Durchgängen sorgten die Hausherren im ASV-Sportheim Heike und Thorsten Kraft mit sauren Bratwüstln und Zwiebelsud für die Verpflegung. Beim Abschluss dankte der Obmann den Organisatoren und unterstütze die Preisverleihung in Form von Geldpreisen, Gutscheinen, Wurstwaren und Getränken.
Mit 93 Punkten gewann Anton Münch der Preisschafkopf vor Manuel Röhrer (89) und Jakub Kucher (87). Der Trostpreis ging am Georg Specht (51).