Regensburg/M.Schmautz. Zum 30. Juni scheidet Matthias Balanowski aus privaten Gründen aus dem Kreisjugendausschuss des Bayerischen Fußballverbandes aus. Für ihn rückt Michael Seidinger (44) nach. Zudem wir das Gremium um eine Person aufgestockt. Die Stelle bekam Kerstin Altendorfer (35). Kreisjugendleiter Sebastian Wasserburger möchte sich an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren bei Balanowski bedanken. „Wir wünschen Matthias alles Gute“, so Wasserburger, der sich auf die beiden neuen Mitarbeiter sehr freut. „Der Heimatverein von Michael Seidinger ist der TSV Aufhausen.“ Dort wirkte er bereits in verschiedenen Bereichen. Aktuell trainiert er beim TSV das Damenteam, das in der Bezirksliga Oberpfalz Süd antreten wird. „Ab sofort haben wir ein weibliches Mitglied im Gremium. Kerstin Altendorfer sammelte bereits viele Erfahrungen als Jugendtrainerin bei ihrem Heimatverein, dem FC Laub. Zudem verfügt sie über Erfahrung in der Sparte Futsal. Beide sind kompetent und gehen mit dem nötigen Elan an ihr neues Aufgabengebiet heran“, lobt Wasserburger. Seidinger kümmert sich unter anderem um die D6-Spielgruppen und um die Hallenkreismeisterschaft. Die Bereiche Mini-Fußball und die F-Jugend-Gruppen bilden das Kernaufgabengebiet von Kerstin Altendorfer. Für die beiden Stellen sind übrigens sechs Bewerbungen eingegangen. „Die Auswahl fiel uns schwer. Wir haben uns für Kerstin und Michael entschieden, nicht gegen die anderen vier“, verrät Wasserburger. Dem Kreisausschuss gehören neben ihm und den beiden Neuen weiterhin Armin Strauß, Stefan Lachner, Detlef Staude und Jannis Sakwa an.
Bis zum 16. Juli ist noch der Meldebogen für die neue Saison offen. In den letzten Jahren ging es bergauf im Jugendfußball. „In der Saison 21/22 waren im Fußballkreis Regensburg 513 Mannschaften gemeldet. Sogar 524 Teams begannen in der Sommerrunde der Saison 22/23. Im Winter meldeten noch 14 Mannschaften neu. Damit spielen derzeit 538 Jugendteams in unseren Wettbewerben“, so Wasserburger, der darauf hofft, dass die Zahl nur neuen Spielrunde sogar noch etwas nach oben gehen wird. Auch weiterhin stehen Wasserburger, Strauß und Co. für eine offene Kommunikation mit den Vereinen. „Wir legen Wert auf eine konstruktive Zusammenarbeit, wollen weiterhin ein gutes Miteinander.“
Trotz vieler positiver Aspekte macht Wasserburger ein Problem Sorgen: „Bereits im Winter wiesen wir darauf hin, dass sich die Sportgerichtsverfahren im Jugendfußball gehäuft hatten. Nun muss ich leider sagen, dass sich die Anzahl von Fällen, die dazu immer prekärer werden, sogar noch gesteigert hat.“. Wasserburger und sein Team suchen mit den Vereinen den Kontext, um dem Problem gemeinsam zu begegnen. Die Jugend-Tagungen des Kreises finden am 20. Juli in Steinsberg und am 27. Juli in Lengenfeld statt.