Die Relegaton Kreisliga im Kreis Amberg/Weiden war mit fünf Relegationsteilnehmern immer sehr problematisch und führte auch dazu, dass eine bereits gespielte Begegnung im Verlauf der Relegation nochmals zustande kam. Dazu gab es in der ersten Runde immer ein Freilos, dass sich für den Freilos-Inhaber einmal als Vorteil, meist aber als Nachteil herausstellte. Chancengleichheit für alle fünf Teams war nicht gegeben.
Mit Anwendung des § 53 (3) der Spielordnung, nach der die Anzahl der Releganten einer Spielklasse größer oder gleich sein muss, als die Anzahl der Absteiger, hat Kreisspielleiter Albert Kellner bei den Arbeitstagungen zwei Varianten vorgestellt, wie künftig die Relegation Kreisliga gespielt werden kann.
Die Variante 1 sah vor, dass aus der Kreisliga nur der Tabellenletzte in die Kreisklasse absteigt und der Tabellenvorletzte (bisher Direktabsteiger) und der Drittletzte (bisher schon Relegant) zusammen mit den Vizemeistern der Kreisklassen die Relegation spielen. Dies wären dann sieben Mannschaft, aber erneut mit einem Freilos.
Die Variante 2 beinhaltet die sieben Mannschaften, die bei Variante 1 die Relegation spielen würden, aber ergänzt durch eine achte Mannschaft, sodass Chanchengleichheit für alle Mannschaften besteht. Als achte Mannschaft würde ein Tabellendritter der Kreisklasse nach Quotienten-Regel teilnehmen.
Bei Variante 3 konnten die Vereine Veriante 1 und Variante 2 ablehnen.
Die Auswertung der Abstimmung ergab eine klare Mehrheit für die Variante 2 mit acht Teilnehmern. Das Ergebnis:
Variante 1 17,02 %
Variante 2 78,73 %
Variante 3 4,35 %