Von Markus Schmautz
Vorige Woche lud Bezirks-Schiedsrichter-Obmann Markus Weigert zur jährlichen Qualifikationssitzung ein. Dabei wurde auf die Saison 24/25 zurückgeblickt, Auf- und Absteiger bekannt gegeben und ein Vorausblick gewährt.
Unter den Gästen war auch der Bezirksvorsitzende Thomas Graml, der die „hervorragende Zusammenarbeit mit den Oberpfälzer Schiedsrichtergremien“ hervorhob. BSO Markus Weigert lobte den „großen Zusammenhalt“ und die „harmonische Zusammenarbeit mit den Vereinen“.
Aktuell gibt es in der Oberpfalz etwa 1500 Schiedsrichter, wovon rund 1200 regelmäßig zur Pfeife oder zur Fahne greifen. „Mit den gezeigten Leistungen können wir insgesamt zufrieden sein. Das spiegeln auch die Vereine wider“, erklärt BSA Roman Solter. Dessen BSA-Kollege Philipp Götz freute sich über die gute „Entwicklung von so manchem jungen Schiedsrichter. Auch daran merkt man, dass wir auf einem guten Weg sind“.
Insgesamt waren in der Saison 24/25 bei etwa 250 Spielen Beobachter vor Ort. „Beobachter ist eigentlich der falsche Ausdruck. Heutzutage wird viel mehr Wert auf das Coaching gelegt. Fehler werden festgestellt, aufgezeigt und erklärt. Dann wird Ursachenforschung betrieben und nach Lösungen gesucht, dass diese nicht ein zweites Mal passieren“, erklärt Markus Weigert, der selbst bis hoch auf die DFB-Jugendschiene Schiedsrichter coacht.
Das Aushängeschild der Oberpfälzer Schiedsrichter ist weiterhin Eduard Beitinger, der als Spezial-Schiedsrichter-Assistent der FIFA fungiert. Martin Speckner aus Cham pfiff bisher in der Dritten Liga. „Er spezialisiert sich nun ebenfalls auf seine Aufgabe als Schiri-Assistent, kommt in der zweiten Bundesliga zum Einsatz und will sich für noch höhere Aufgaben beweisen. Selbst leitet er dann nur noch Spiele in der Regionalliga“, erklärt Weigert.
Erfreulich ist, dass mit Finn Banderob, Niklas Braun und Noel Gabler drei junge Schiri-Talente kommende Saison Spiele in der U17-Bundesliga leiten dürfen. Neu als Schiri-Assistenten in der Junioren-Bundesliga sind Michael Preisinger, Paul Behlau und Leopold Kellner. Dort verbleibt Kiran Becker.
Weiterhin in der Regionalliga als Schiri kommt Thomas Ehrnsperger zum Einsatz. „Erfreulich ist, dass keiner der zehn Bayernliga-Schiedsrichter abgestiegen ist“, so Weigert. Weiter dort aktiv sind somit Maximilian Baier, Moritz Fischer, Saif Fekih, Florian Fleischmann, Florian Islinger, Jonas Kohn, Benjamin Mignon, Felix Scharf, Lukas Schwendner und Andreas Stolorz.
„Für unsere Landesliga-Schiedsrichter war es leider kein gutes Jahr. Gleich sieben Schiris aus der Oberpfalz steigen ab“, bedauert Weigert. Neu dafür in der Landesliga sind Thomas Feigl, Noah Parusel und Nachrücker Jakob Baier. Über die NLZ-Nachwuchsschiene dürfen sich Niklas Braun und Noel Gabler über einen Landesliga-Platz freuen.
Aus der Bezirksliga steigen fünf Schiedsrichter ab. Zudem gaben einige Schiris ihren Verzicht für die neue Saison bekannt. Die Plätze nehmen Stefan Grundmann, Moritz Horn, Luca Huttner, Dennis Scheuerer, Anton Steinwender, Chaitanya Joshi, Fabian Felbermeir, Jürgen Roßmann, Leopold Kellner, Marius Hägle, Leon Anzer, Marcel Opeldus, Leonhard Hammerer und Ameya Joshi ein.
Nach Corona konnten durch die Neulingskurse viele Schiedsrichter gewonnen werden. „Wir können wieder aktuell in allen drei Fußballkreisen jedes Spiel mit einem Schiedsrichter besetzen, das es zu besetzen gilt. Das war nicht immer der Fall. Zudem sind Gespanne für alle sechs Kreisligen der Oberpfalz gesichert“, erklärt Weigert, der auch mit der Arbeit seiner beiden engsten Mitstreiter Roman Solter und Philipp Götz sehr zufrieden ist.