(ulg.) Aktuell gibt es in Schwaben zehn Schiedsrichtergruppen mit circa 1600 aktiven Schiedsrichtern, die in der letzten Saison über 32.000 Spiele geleitet haben. Für den Fußball und hinsichtlich der Fairness und Ordnung auf dem Platz spielen sie eine entscheidende Rolle und das setzt eine gute Ausbildung voraus.
Zudem erhalten in der jährlichen „Qualifikation“ sogenannte „Leistungsschiedsrichter“ ihre Einsatzberechtigung für die Klassen ab der Kreisliga. Bezirks-Schiedsrichterobmann Thomas Färber, sein Ausschuss und die Gruppen zeigten sich sehr erfreut über die Quali 2025, denn mehrere schwäbische Talente konnten beeindruckende Aufstiege verzeichnen.
Neben den Aushängeschildern Robert Hartmann (Schiedsrichter der Bundesliga, 2025 Vierter Offizieller beim DFB-Pokalfinale in Berlin) und Daniela Göttlinger (FIFA- Schiedsrichterassistentin, U17-Juniorinnen-EM in Schweden) bestechen dabei vor allem die tollen Erfolge von Tobias Schultes (Aufstieg als Assistent in die Bundesliga), Felix Wagner (Aufstieg als Schiedsrichter in die Zweite Bundesliga), Sebastian Stadlmayr (Nominierung als Assistent für die Dritte Liga) und Patrick Krettek (Rückkehr als Schiedsrichter in die Regionalliga). Erfreulich ist auch der Sprung, den Tim Bruckner von der U17 in die U19-Nachwuchsliga des DFB geschafft hat.
Im Frauenbereich pfeift Lena Holland in der 2. Bundesliga, als Assistentinnen sind Alessa Plass (Frauen-Bundesliga) und Paulina Koch (2. Frauen-Bundesliga) qualifiziert. Daneben wurde Jennifer Stützel vom DFB zu einem Sichtungsturnier eingeladen.
Schwäbische Aufsteiger in die Landesliga sind Yanick Furnier, Felix Haggenmüller und Jakob Hanser, für die Bezirksliga sind Linus Baumeister, Deniz Karaagac, Jonas Keppeler, Vincent Meyer, Alexander Reiter, Johannes Ruh und Christian Rus neu nominiert.
Da stimmt das Fazit des BSO aus der abgelaufenen Saison: „Diese positiven Entwicklungen sind ein Beweis für die engagierte Arbeit und die kontinuierliche Ausbildung innerhalb des schwäbischen Schiedsrichterwesens“, so Thomas Färber. Die Verantwortlichen blicken mit Stolz auf die Fortschritte ihrer Schiedsrichter und sehen darin einen wichtigen Schritt zur weiteren Steigerung der Qualität und Fairness im Spiel.