Traditionsgemäß hielt die Schiedsrichtergruppe Neuburg ihre Hauptversammlung in der schmucken Gaststätte Daferner in Schönesberg ab. Obmann Fabian Hegener begrüßte die Versammlung und freute sich über die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste. Gerne gratulierte er seinem Vorgänger Jürgen Roth an diesem Abend zum Geburtstag.
In ihrem Grußwort blickte BV Sabrina Hüttmann auf eine ereignisreiche Wahlperiode mit viel Engagement und gemeinsamer Arbeit und nannte das Schiedsrichterwesen den „Motor bemerkenswerter Weiterentwicklungen“. Sie dankte den beiden Obleuten, die in dieser Wahlperiode die Gruppe geführt hatten, Jürgen Roth und Fabian Hegener.
BSO Thomas Färber stellte sein Grußwort unter das Motto „Wer nichts für andere tut, tut auch nichts für sich.“ Mit diesem Zitat dankte er im Namen des BSA den Schiedsrichterkameraden für ihre Arbeit. Er ließ die vergangenen vier Jahre Revue passieren und stellte besonders die gestiegenen Schiedsrichterzahlen in den Mittelpunkt, in Schwaben über 500 aktive Kameraden. Zudem betonte er die „Null-Toleranz-Politik“ in punkto Gewalt auf den Plätzen, sei es gegenüber dem Schiedsrichter oder auch unter den Spielern oder Zuschauern.
Obmann Fabian Hegener berichtete über die wesentlichen Ereignisse der letzten vier Jahre. Er nannte dabei die erfreulich hohen Zahlen der Neulingslehrgänge, die zu einem aktuellen Stand von 214 Mitgliedern beitrugen. Diese Entwicklung führte auch zu einem zusätzlichen Stellvertreter in der SRG Neuburg. Als besondere Leistung stufte er die Patenspiele ein, die ebenfalls durch die gestiegene Schiedsrichterzahl notwendig wurden und dankte den Kameraden, die diese Aufgaben übernommen hatten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf digitalem Gebiet, zum Beispiel das Angebot eines Onlineshops für die Schiedsrichterbekleidung, die WhatsApp-Gruppe für den kurzfristigen Austausch und die Rückmeldungen per Online-Formular. Auch die Veranstaltungen der Gruppe wie Monatsversammlungen, Hallenturniere, Bundesligafahrten oder Abschlussfeiern trugen zu einem harmonischen Gruppenleben bei, wobei der Obmann hier seinen Vorgänger Jürgen Roth in den Mittelpunkt stellte, der dabei in organisatorischer Hinsicht mit hohem Engagement arbeitete. Der Obmann zeigte sich auch stolz auf die guten Leistungen seiner Schiedsrichter, die für die Größe der Gruppe eine sehenswerte Beteiligung in den Leistungsklassen vorweisen können.
Der Wahlausschuss war besetzt mit Bertram Gastl als Wahlleiter, Peter Senzel und Michael Schiele. Die Versammlung wählte anschließend einstimmig Fabian Hegener zu ihrem Obmann für die kommenden vier Jahre. Dieser stellte der Gruppe und BSO Thomas Färber den Vorschlag für den Gruppenausschuss vor.
Am Ende bedankte sich Fabian Hegener für das große Vertrauen seiner Kameraden und gab seiner Freude auf die nächsten vier Jahre Ausdruck.
Außerhalb der Tagesordnung, aber ganz gewiss förderlich für die Kameradschaft und vor allem sehr erheiternd war anschließend noch der Besuch von Nikolaus Paul Birkmeir, der die kleinen und großen Sünden der alten und jungen Schiedsrichter auf den Punkt brachte und dabei auch die Gruppenführung nicht aussparte!
Text: Gabi Ott