Im Sitzungssaal des heimischen Rathauses ist der TSV 1862 Babenhausen für langjährige herausragende Leistungen mit dem „Gütesiegel 15 Jahre“ des Bayerischen Fußballverbandes ausgezeichnet worden. Der Kreisehrenamtsbeauftragte des Kreises Allgäu, Pele Hofmann, verglich dieses Gütesiegel mit einer Zertifizierung im zivilen Bereich. Der bewerbende Verein muss innerhalb eines Jahres neben drei Pflichtaufgaben einen Aufgabenkatalog mit 40 Punkten erfüllen, der in die Kategorien Ehrenamt, Jugend, Breitensport und Prävention gegliedert ist. Von diesen 40 Aufgaben müssen mindestens 24 erfüllt werden, in jeder Kategorie aber mindestens vier.
Im Ehrenamt sei die wichtigste Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Vereinsarbeit die Gewinnung und der Erhalt von sach- und sozialkompetenten Mitarbeitern, so Hofmann. Diese Personen seien die tragende Säulen, ohne deren ehrenamtlichens Engagement kein Amateurverein existieren könne.
Um den Verpflichtungen gegenüber der Jugend gerecht zu werden, müsse der Verein sowohl in fachlicher als auch in cooler Art und Weise Hervorragendes leisten, denn die heutige Jugend wolle bespaßt werden, um sie bei der Stange zu halten.
Das Spektrum Breitensport erfordere zusätzliche Angebote der sportlichen Betätigung für Familien, Frauen, Kinder oder Senioren.
Im Bereich Prävention gegen Sucht und Gewalt müsse den Jugendlichen durch sportliche Angebote, Hinweise und Veranstaltungen die Gefahr von Alkohol, Drogen und Gewalt bewusst gemacht werden, um sie davor zu bewahren.
"Der TSV Babenhausen kann auf dieses verliehene Gütesiegel sehr stolz sein, da bisher nur acht von ca. 180 Vereinen im Kreis Allgäu damit ausgezeichnet worden sind", so Hofmann. Besonderer Dank ging an den Vereinsehrenamtsbeauftragten Georg Seitz und den „Motor“ des TSV Babenhausen, Siegfried Moosmann, die das Rautenheft hervorragend mit „Leben“ füllten. Neben Bürgermeister Otto Göppel und dem 1. Vorsitzende Martin Gleich, freuten sich viele Mitglieder und Funktionäre, die bei der hohen Auszeichnung durch den BFV dabei sein konnten.
Text: Pele Hofmann