Im Rahmen der Mitarbeitertagung des BFV, Bezirk Unterfranken, am 24. und 25. Januar 2026 im i Park-Hotel in Würzburg-Reichenberg hatte der Schiedsrichterbereich am ersten Tag umfangreiche Gelegenheit, sich zu aktuellen Themen auszutauschen. Im Fokus standen dabei das neue Förderkonzept, welches der neue BSA-Beisitzer Sebastian Wieber nach einleitenden Worten von Bezirks-Schiedsrichterobmann Michael Walter und Beisitzer-Kollege Michael Sprügel ausführlich vorstellte.
Zunächst freute sich Bezirks-Schiedsrichterobmann (BSO) Michael Walter, in der Runde den Ehren-BSO Norbert Kröckel begrüßen zu können, der für die Zuhörer/innen ein gewohnt launiges Grußwort im Gepäck hatte. Außerdem galt der Gruß des BSO seinen Kolleg/innen im Bezirks-Schiedsrichterausschuss (BSA) und allen anwesenden Funktionären aus den Schiedsrichtergruppen.
Nachdem es im Zuge der Hauptversammlungen einige personelle Änderungen gegeben hatte, erfolgte zunächst ein Rundflug über die zehn Gruppen. Anknüpfend daran stellte der BSO den Geschäftsverteilungsplan des BSA vor. Dieser hat - auch aufgrund des personellen Wechsels im BSA mit der Berufung von Sebastian Wieber für Erich Braun - einen etwas veränderten Zuschnitt erhalten.
In seinem weiteren Bericht ging Walter u.a. auf Administratives und das Thema Jugendschutz ein. Bezüglich der Hallenbezirksmeisterschaft der Schiedsrichtergruppen schlug der BSA vor, zukünftig den Helmut Brand-Wanderpokal auszuspielen, was volle Zustimmung fand. Auch konnten erfreulicherweise neue Ausrichter vorgemerkt bzw. fixiert werden.
Für den Bereich Spielbetrieb referierte in gewohnter Weise BSA-Beisitzer Udo Lenhard und gab dabei wertvolle Hinweise zur Einteilung. Bezüglich der Schiedsrichterinnen ist das gemeinsame Ziel, den Schwung im Zuge der Beförderung von Davina Lutz (neu auf der FIFA-Liste) auch für nachrückende weibliche Referees zu nutzen. Positives konnte Michael Walter im Bereich der Schiedsrichter/innen-Zahlen berichten, wo rund um den Jahreswechsel die 2.000 knapp überschritten wurde. Walter bedankte sich bei den Gruppen für das Engagement im Bereich der Akquise neuer Referees und der Schiedsrichter/innen-Erhaltung.
Mit dem Rückblick auf die Schiedsrichter-Halbzeittagung leitete der BSO zum neuen Förderkonzept über und zeigte anschaulich auf, weshalb Anpassungen erforderlich sind. Beisitzer Michael Sprügel war es ein Anliegen, nochmal die Bedeutung der Kreisförderung herauszustellen. Anschließend zeigte der neue Beisitzer Sebastian Wieber das Förderkonzept zunächst in der Übersicht, um anschließend auf die einzelnen Bausteine einzugehen. Im Mittelpunkt steht dabei der neue BSA-Entwicklungskader (EWK). Ein Zuschnitt erfolgte u.a. bei den Zulassungsvoraussetzungen, wobei auch ein neuer Sichtungsbogen mit stärkerem Fokus auf das Entwicklungspotenzial zum Einsatz kommt. Ebenso sollen die Kreisförderlehrgänge mit etwas stärkerem Einbezug des BSA durchgeführt werden und die erfolgreiche Teilnahme stärkeres Gewicht erhalten bzw. Voraussetzung für den weiteren Weg sein. Das neue Konzept wurde in die Durchführungsbestimmungen eingearbeitet, wobei BSO Michael Walter die konkreten Anpassungen direkt aufzeigte.
Mit einem Blick auf die Termine 2026 schloss der BSO die gelungene Sitzung und bedankte sich erneut für das Engagement der Schiedsrichterfunktionäre. Man lag genau im Zeitfenster, um die weiteren Punkte der Mitarbeitertagung zu durchlaufen und sich anschließend auch auf den Ehrenabend vorzubereiten, bei dem auch Schiedsrichter-Funktionäre ihre verdiente Auszeichnung erhielten.