Viel Lob für die Fußballschiedsrichter bei Jahreshauptversammlung
Schiedsrichter aus der Schiedsrichtergruppe Kelheim-Mallersdorf leiteten 3644 Spiele – Ehrungen langjähriger Fußballschiris
Kelheim/Mallersdorf/Rottenburg/Semerskirchen. (hm)
Den Schiedsrichtern und Verantwortlichen der Schiedsrichtergruppe Kelheim-Mallersdorf, mit ihren rund 181 aktiven Fußballschiedsrichtern aus den Landkreisen Landshut, Straubing-Bogen und Kelheim, wurde kürzlich bei der Jahreshauptversammlung in Semerskirchen ein großes Lob ausgesprochen. Dabei wurden auch langjährige Fußballschiris durch den BFV-Bezirk, den neuen BFV-Kreis Niederbayern-West und auch die Schiedsrichtergruppe geehrt.
In Grußworten lobten bei der gutbesuchten Zusammenkunft im Gasthaus Haslbeck in Semerskirchen Bezirksschiedsrichterobmann Robert Fischer aus Zwiesel und BFV-Kreisvorsitzender Rudi Hamberger aus Pilsting die Leistung der Fußballschiedsrichter in der im Jahr 2017 fusionierten Schiedsrichtergruppe Kelheim-Mallersdorf und ihren Obmann Matthias Prantl, die im Jahr 2019 3654 Spiele geleitet haben. Damit ist die Schiedsrichtergruppe Kelheim-Mallersdorf eine von insgesamt nur zwei Gruppen die alle Spiele in der Herren- und Damenklasse sowie im Jugendbereich und sogar bei den Reserven besetzen konnte. Diese Aufgabe konnte nur bewältigt werden, weil in der Schiedsrichtergruppe Kelheim-Mallersdorf eine sehr gesunde Basis von engagierten Schiedsrichtern vorhanden ist, wobei die Gruppe auch 19 Neulinge rekrutieren konnte.
Matthias Prantl von der Schiedsrichtervereinigung Kelheim-Mallersdorf konnte zu Beginn der Versammlung, den Bezirksschiedsrichterobmann Robert Fischer, den BFV-Kreisvorsitzenden Rudi Hamberger und vom Bezirksschiedsrichterausschuss Matthias Ziegler aus Saal sowie Ehrenmitglieder begrüßen. In einer Gedenkminute wurde den verstorbenen Kameraden, insbesondere dem 2019 verstorbenem Max Altschäffel gedacht. Obmann Matthias Prantl berichtete, dass die Schiedsrichtergruppe Kelheim-Mallersdorf 181 aktive und 98 passive Schiedsrichter sowie 19 Neulinge zählen würde. Diese hätten 2019 insgesamt 3654 Spiele geleitet. Aushängeschilder im Bereich der Leistungsschiedsrichter sind Max Alkofer vom TSV Siegenburg, der es bis in die Bayernliga geschafft hat. Für die 2. Bundesliga der Damen hat sich Kristina Steckermeier vom SV Kläham qualifiziert. Damit auch die Gemeinschaft gestärkt wird, wurden von der Schiedsrichtergruppe das Fischessen in Semerskirchen, ein Grillfest in Niedereulenbach und eine Weihnachtsfeier in Semerskirchen abgehalten. Zudem hatte die SR-Gruppe an Hallenfußballturnieren und an einem Stockturnier teilgenommen. Trotz der vielen Aktivitäten konnte Kassier Andreas Schreml auf einen positiven Kassenstand verweisen.
Durch Obmann Matthias Prantl und Bezirksschiedsrichterobmann Robert Fischer wurden nach den Grußworten langjährige Schiedsrichter ausgezeichnet. So erhielten Eduard Feichtmeier von der SpVgg Kapfelberg, Franz Brosinger vom TSV Weltenburg und Michael Kovacevic von Hankofen-Hailling für ihre 40-jährige Schiedsrichtertätigkeit die Ehrenmedaille des Bayer. Fußballverbandes in silber. Mit dem Verbandsehrenzeichen in gold für ihren 30-jährigen Einsatz als aktive Schiedsrichter wurden Erwin Hollnagel vom TSV Pfaffenberg, Manfred Kurz vom SV Eggmühl, Simon Zellner vom TV Schierling und Matthias Ziegler von JFC Befreiungshalle Kelheim ausgezeichnet. Das Verbandsehrenzeichen in silber mit der Ehrenurkunde des Bezirks für ihre 25-jährige Schiedsrichtertätigkeit erhielten Stefan Dykiert vom TSV Ergoldsbach, Johann Laumer vom SC Postau, Markus Mederer vom SV Essing und Christian Mayer vom SV Pattendorf.
Von der Schiedsrichtergruppe Kelheim-Mallersdorf wurden durch Obmann Matthias Prantl und seinem Stellvertreter Christian Mayer noch Robert Pauly vom ATSV Kelheim für 55 Jahre, Rainer Pietsch vom TSV Elsendorf für 45 Jahre sowie Harald Heckl vom Sc Thaldorf und Sebastian Hornung vom TSV Ergoldsbach mit einer Urkunde für ihren langjährigen Einsatz gedankt. Für ihre herausragenden und dauerhaften Leistungen wurde an Edi Hapfelmeier vom SV Oberlindhart und an Hans Schneeberger vom TSV Offenstetten die Auszeichnung „Danke Schiri“ verliehen.
Ein besonderer Dank galt auch den sogenannten Vielpfeifern, wobei Alexander Eckart vom SSV Pfeffenhausen als Spitzenreiter 91 Spiele leitete. Auf 88 Spiele brachte es Michael Kovacevic von der SpVgg Hankofen-Hailling vor Manfred Kurz vom SV Eggmühl mit 79 Spielen.
Alle Referees, die mehr als 50 Spiele allein in 2019 geleitet hatten, erhielten ein Präsent für ihren beispielhaften Einsatz. Als eifrigster Versammlungsbesucher wurde erneut Matthias Ziegler vom SV Saal mit 15 Teilnahmen mit einem Präsentkorb bedacht.