Bildtext 19 Neulinge verstärken die Gruppe Amberg sitzend v.l.n.r. Gleb Hamburg (Inter Amberg), Samuel Decker (SVL Traßlberg), Maximilian Schöberl, Linus Kemmling (beide SV Raigering), Maximilian Zeiler (TSV Kümmersbruck), Jan Rittner, Keenan Walker (beide 1. FC Schlicht), Louis Jasinsky (1. FC Neukirchen), Yannik Mergner (DJK Ammerthal) und Raphael Poh (1. FC Rieden) stehend dahinter v.l. Thomas Gebele (Obmann), Adam Agotai (Germania Amberg), Moritz Fischer (Einteiler), Mahmoud Malis (Germania Amberg), Sebastian Lederer (TSV Königstein), Jochen Nierig (SSV Paulsdorf), Christian Pirner (TSV Kümmersbruck), Manuel Meier (DJK Ensdorf), Florian Grabinger (Inter Amberg), Lukas Völlger (DJK Gebenbach), Matthias Kaminski (Inter Amberg) und Lehrwart Lukas Schwendner.
Dem Aufruf der Schiedsrichtergruppe Amberg, sich als Schiedsrichter ausbilden zu lassen, folgten 19 interessierte Sportler. Nach einem Wochenend-Crashkurs und einem Wiederholungsabend absolvierten alle eine Woche später erfolgreich die Prüfung. Hierzu gratulierte Obmann Thomas Gebele allen für ihr Durchhaltevermögen. Nach dem Theorietest (30 Regelfragen) folgte ein Lauftest (1000 m in acht Minuten). Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse folgten noch Hinweise zu den ersten Spielleitungen. Mindestens in den ersten drei Spielen werden alle von einem erfahrenen Schiedsrichterkollegen bei den Spielleitungen begleitet, in Form eines Tandem-Schiedsrichters, d. h., dass beide miteinander die Spielberechtigung am PC überprüfen, gemeinsam aufs Spielfeld laufen, der erfahrene Unparteiische dem Neuling das richtige Stellungsspiel zeigt und die ersten Minuten pfeift; im Laufe des Spiels darf nun der Neuling an die Pfeife und der routinierte Referee begleitet ihn dahinter und kann Tipps geben. Somit wird dem unerfahrenen Jung-Schiedsrichter Schutz gegeben vor manchem übermotivierten Trainer und vor den Emotionen der Eltern. Solange Hilfe benötigt wird, wird sie gegeben, um so viele wie möglich für längere Zeit zu behalten. Einteiler Moritz Fischer erläuterte noch die Vorgehensweise der digitalen Zuteilung der Spiele, die bereits in den nächsten Tagen erfolgen werden. Obmann Thomas Gebele wünscht sich von den Vereinen entsprechende Unterstützung, keine negativen Erlebnisse, damit sie viele Jahre lang Spaß an ihrem neuen Hobby haben werden. Dem verantwortlichen Leiter des Kurses, Lehrwart Lukas Schwendner, mit seinem Team dankte Gebele für die erfolgreiche Vermittlung der Regelfragen. „Über die gute Mischung aus erfahrenen und jungen Fußballern“, so Gebele, „freuen wir uns, leider waren keine weiblichen Teilnehmerinnen dabei“. Zuletzt gebührte noch ein „Vergelt’s Gott“ dem SV Inter Bergsteig Amberg für optimale Rahmenbedingungen, wie deren Räumlichkeiten und Sportplatz.