Trotz etlicher Spiele am Freitagabend kamen viele Chamer Schiris zum Lehrabend. Obmann Karl-Heinz Späth erläuterte nochmals die Regeländerungen.
Der Torwart hat nach erfolgter Ballkontrolle nunmehr acht Sekunden Zeit, den Ball abzuschlagen. Überschreitet er diese Zeit gibt es nunmehr einen Eckstoß. Allerdings muss der Torhüter den Ball ungehindert abschlagen können. Kann er dies nicht, erhält er einen indirekten Freistoß.
Nicht mehr gilt auch die Bestimmung, wenn beim Elfmeter der Schütze ausrutscht und der Ball an sein Standbein gelangt. Ginge der Ball trotzdem ins Tor, wird der Elfer wiederholt. Es bleibt jedoch dabei, dass der Schütze den Ball an den Posten oder Latte setzt und den zurückspringenden Ball dann wieder berührt. Folge wie bisher ist der indirekte Freistoß für die Verteidiger, weil der Ball eben durch denselben Spieler ein zweites Mal berührt.
Zur bevorstehende Jugendrunde erläutere Späth die Besonderheiten bei verminderten Spielerzahlen. Im Regelfall spielen beide Teams mit neun Spielern. Für das Spiel bleibt alles gleich, außer der Spielzeit. Je Halbzeit beträgt sie dann fünf Minuten weniger.
In der A-Jugend können weiterhin bis zu drei Spieler U 20 eingesetzt werden, außer bei Pokalspielen.
Lehrwart Robert Multerer besprach ausführlich Spielszenen per Video. Fokus lag auf Vergehen, die harte Spiel- und Personalstrafen nach sich ziehen. Parameter für rücksichtslose oder gar brutale Spielweisen standen im Zentrum seiner Schulung.
Zweitliga-Assi Martin Speckner, Jürgen Kraus und Reinhardt Traurig kamen parallel zur Schulung mit den Neulingen zusammen. Sie sollten und konnten ihre bislang gemachten Erfahrungen ansprechen, oder auch ihre „Karriereplanung“ darlegen. Sehr konstruktiv nannten sie ihre Ziele und gaben Anregungen.
Mit dem Hinweis auf den nächsten Lehrabend am Montag, 22. September, beschloss der Obmann die informative Schulung.