Einen vollen Saal bescherte der Monatslehrabend der Chamer Schiris am Montag. „Wegen der vielen Spiele bereits am Freitag, haben wir den Lehrabend auf einen Montag gelegt“, verkündete Obmann
Karl-Heinz Späth und lag mit dieser Entscheidung absolut richtig.
Lehrwart Robert Multerer übernahm den Part der Regelkunde mit dem Themenkreis „Strafraum und Torwart“.
Erfolgt ein unerlaubter Kontakt wie Stoßen oder Treten, gibt es neben der situationsabhängigen persönlichen Strafe immer einen direkten Freistoß oder gar Elfmeter. Der Personenkreis betrifft nicht nur die Spieler, sondern auch Auswechselspieler oder Teamoffizielle. Im Extremfall könnte ein Betreuer, der neben seinem Tor einen Mitspieler behandelt und eine Wasserflasche auf einen Gegner wirft, einen Strafstoß erzeugen.
Geändert wurde das Zeitfenster für die Ballkontrolle durch den Torhüter. Nach nunmehr acht Sekunden muss der Ball durch den „Zerberus“ wieder freigegeben werden, sonst gibt es einen Eckstoß.
Nochmals in Erinnerung brachte Obmann Karl-Heinz Späth die Zeitstrafe. Gerade bei Vergehen/Fouls in der Anfangsphase eignet sich diese Maßnahme, wenn eine Verwarnung zu wenig ist und der Feldverweis zu hart wäre. Etwas kurios sieht es aus, wenn ein Spieler eine Zeitstrafe (5 Minuten bei Jugendlichen, 10 Minuten bei Erwachsenen) erhalten hat und danach ein verwarnungswürdiges Vergehen macht. Hier gibt es die Ampelkarte, die übrigens auch bei Jugendspielen zu Anwendung kommen kann.
Mit dem Hinweis auf den nächste Lehrabend im Oktober, dann wieder freitags, schloss Obmann Karl-Heinz Späth den lehrreichen und bestens besuchten montäglichen Schulungsabend.