Bei angenehmer Temperatur, legten die Chamer Spitzenschiris ihre Winterleistungsprüfung ab. Alle schafften ihre persönlichen Vorgaben.
Danach stand noch die Theorie auf dem Programm, wo Lehrwart Robert Multerer die Chamer Schiris auf den Start der Restrückrunde vorbereitete.
Klare Ansprache an den fehlbaren Spieler, die nötige Präsenz am Geschehen und eine vorausschauende Handlungsweise zeichnen den guten Spielleiter aus. Die nötige Fitness ist unerlässlich, denn Kondition ist gleich der Konzentration. Die mittlerweile immer wieder aktualisierten Regelnuancen fordern die Schiedsrichter für eine einheitliche Spielleitung.
Mit Videoszenen, die die Zweikampfbeurteilung in den Mittelpunkt stellten, zeigte Multerer die Feinheiten der guten Spielleitung auf. Es steigt die Akzeptanz der Spieler, wenn die Beurteilung des Unparteiischen eine klare Linie zeigt. Zu
lasch das Spiel zu führen geht meist „in die Hose“, denn eine einzige spielprägende Situation kann den Charakter des Spiels blitzschnell ändern und zu Problemen und unnötiger Hektik führen, nach dem Spruch „erwarte das Unerwartete“.
Vergehen, seien sie noch so harmlos, bringt die Steigerung der Hektik und führen meist zu Rudelbildung. Hierbei muss das SR-Team die fehlbaren Spieler genau beobachten, um die richtige persönliche Strafe zu zeigen.
Mit dem Hinweis auf den nächsten regulären Lehrabend am Montag, 24. März, schloss Obmann Karl-Heinz Späth die informative Schulung.
Titelbild: Ein Teil der Läufer vor dem Lauftest im Stadion