Die Chamer Spitzenschiris trafen sich, um sich auf die Restrückrunde vorzubereiten.
Dabei stand bei der Winterleistungsprüfung zunächst das Laufen auf dem Programm. Alle schafften ihre persönlichen Vorgaben.
Nach der Praxis stand die Theorie auf dem Plan. Zunächst mussten die Teilnehmer einen Regel- und Videotest absolvieren.
Anschließend schulte Lehrwart Chaitanya Joshi die Referees. Es wurden nochmal die Regeländerungen aus dem letzten Sommer wiederholt. Besonders hingewiesen wurde auf das STOPP-Konzept. Damit sollen Spielabbrüche in hitzigen Situationen vorgebeugt werden, indem das Spiel unterbrochen und die Spieler in ihre Strafräume geschickt werden.
Auch der Kapitänsdialog wurde nochmal angesprochen. Damit soll nach spielentscheidenden Situationen nur der Kapitän mit dem Schiedsrichter kommunizieren und somit das "Belagern" des Referees vermieden werden. Hier wurden alle Teilnehmer nochmal angewiesen, diese Regelung konsequenter anzuwenden.
Mit Videoszenen wurde dann das Thema "Warnsignale für Schiedsrichter" besprochen. Hier wurden hilfreiche Muster gezeigt, wie z.B. hohes Pressing einer Mannschaft. Bei solchen Situationen können Schiris erwarten, dass Stürmer einen Schritt zu spät kommen und es zu einem Foul an einem Verteidiger kommt. Damit können die Schiedsrichter sowohl ihr Stellungsspiel entsprechend anpassen als auch ihren Fokus auf die erwartbaren Ereignisse legen.
Mit dem Hinweis auf den nächsten regulären Lehrabend am Montag, 23. März um 20 Uhr, schloss Obmann Markus Pongratz die informative Schulung.
Titelbild: Ein Teil der Läufer beim Lauftest im Chamer Stadion