(SRV Augsburg) Beim Live-Talk im westhouse Augsburg stellte sich Knut Kircher, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH, den Fragen von Moderator Georg Schalk – und den aktuellen Diskussionen rund um die Bundesliga-Schiedsrichter.
Nach umstrittenen Entscheidungen unter anderem bei Spielen des FC Augsburg sprach Kircher offen über Fehler, den Umgang mit Kritik und die Rolle des Video-Assistenten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie mit Fehlentscheidungen umzugehen ist: Kircher setzt auf Entwicklung statt Strafenkatalog, auf Vertrauen statt Schnellschüsse. Leistungsorientierte Ansetzungen ja – aber keine pauschalen Sperren. Wichtig sei, aus Fehlern die richtigen Schlüsse zu ziehen und Schiedsrichter gezielt weiterzuentwickeln.
Neben Einblicken in seine Arbeit als Schiri-Chef gab Kircher auch persönliche Anekdoten aus fast 20 Jahren Bundesliga preis. Rund 200 Gäste erlebten einen offenen, reflektierten Abend über Verantwortung, Kommunikation und die Herausforderungen im Spitzenfußball.