(cph). Auf Anfrage des stellvertretenden Abteilungsleiters Michael Förg wurde unterbewährter Leitung von Richard Käsmayr am 24. Februar ein Vereinsabend beim TSV Bäumenheim abgehalten. Zahlreiche Jugendspieler, Akteure der Herrenmannschaften, Trainer und weitere Vereinsaktive sorgten für ein gut gefülltes Sportheim. Dank guter Stimmung wurde es eine kurzweilige und unterhaltsame Veranstaltung, sodass das Ziel, sich auszutauschen und mehr Verständnis füreinander zu erlangen, erreicht wurde. Denn schließlich gehen sowohl die Vereine als auch die Schiedsrichter dem gleichen Hobby nach, nur auf unterschiedlichen Positionen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Michael Förg gab Richard Käsmayr eine kleine Einführung in den Ablauf und erläuterte den Anwesenden die Spielvorbereitungen eines Schiedsrichters. Anschließend stellte Clauspeter Heger die Gruppe Nordschwaben vor, bevor Käsmayr die wesentlichen Parameter für ein strafbares Handspiel erläuterte. Es folgte der Höhepunkt des Abends, denn nunmehr mussten die Anwesenden mit gelben und roten Karten sechs verschiedene Szenen zum Thema Abseits, Handspiel, Notbremse und persönliche Strafe auflösen. Unter Moderation von Tobias Heuberger entbrannte bei der anschließenden Besprechung wie immer eine muntere Diskussion - und vielen wurde erstmals klar, dass eine eigentlich glasklare Szene doch nicht so deutlich ist bzw. teilweise mehr als die Hälfte der Anwesenden mit ihrer Entscheidung falsch lagen. Immerhin beurteilten drei Teilnehmer fünf Situationen korrekt, wofür sie anschließend von Richard Käsmayr mit einem kleinen Pokal zu den TSV-Regelkönigen gekürt wurden.
Ebenso sprach Heuberger noch die Regeländerungen sowie den Kapitänsdialog an und untermauerte seine Ausführungen mit weiteren Videosequenzen. Zum Abschluss ging Käsmayr kurz auf die Abstimmungsergebnisse der Vereine beim Kreistag ein und wies darauf hin, dass dem Leiter des Ordnungsdienstes nach wie vor eine wichtige Aufgabe zukomme und dieser sich beim Unparteiischen vor dem Spiel vorzustellen habe. Auch dürfe dieser keine Doppelfunktion ausüben. Zugleich warb er nochmals um Respekt und Verständnis und rief dabei die Zivilcourage in Erinnerung, da es auch im Sinne des Vereins sei, auf störende Fans einzuwirken, negative Emotionen zu unterbinden und ein schlechtes Image zu vermeiden.
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