KL 2 BT KU: SV Kirchahorn – TDC Lindau, 4:3 (2:2), Ahorntal
Bei SV Kirchahorn gab es für TDC Lindau nichts zu holen. Die Gäste verloren das Spiel mit 3:4. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 50 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Franz Schirmer war es, der in der dritten Minute zur Stelle war. Das 2:0 von TDC Lindau bejubelte Michael Burger (30.). Eigentor in der 39. Minute: Pechvogel Carlos Taylor beförderte den Ball ins eigene Tor und brachte damit SV Kirchahorn den 1:2-Anschluss. Sven Rosenzweig glich nur wenig später für das Heimteam aus (41.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. TDC Lindau musste den Treffer von Bastian Schmitt zum 3:2 hinnehmen (54.). Burger ließ sich in der 68. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 3:3 für das Team von Coach Michael Burger. Für das 4:3 von SV Kirchahorn zeichnete Manuel Adelhardt verantwortlich (79.). In der Schlussphase nahm Michael Burger noch einen Doppelwechsel vor. Für Taylor und Burger kamen Sebastian Pittroff und Andrej Lewen auf das Feld (82.). TDC Lindau war bereits auf der Siegerstraße, geriet im Verlauf jedoch ins Straucheln und stand am Ende mit leeren Händen da.
Große Sorgen wird sich Sven Rosenzweig um die Defensive machen. Schon 33 Gegentore kassierte SV Kirchahorn. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. SV Kirchahorn machte in der Tabelle Boden gut und steht nun auf Platz sechs.
TDC Lindau hat auch nach der Pleite die fünfte Tabellenposition inne. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam TDC Lindau auf insgesamt nur fünf Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher acht Siege ein.
Nächsten Sonntag (15:00 Uhr) gastiert SV Kirchahorn bei TSV Donndorf-Eckersdorf, TDC Lindau empfängt zeitgleich SV Heinersreuth.