Kreisklasse 1: BSC Erlangen – ATSV Erlangen U23, 7:1 (3:0), Erlangen
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich BSC Erlangen und ATSV Erlangen U23 mit dem Endstand von 7:1. An der Favoritenstellung ließ BSC Erlangen keine Zweifel aufkommen und trug gegen ATSV Erlangen U23 einen Sieg davon. Im Hinspiel hatte BSC Erlangen knapp die Nase mit 2:1 vorn gehabt.
Stiliyan Stoyov verwandelte vor 140 Zuschauern einen Elfmeter nach 15 Minuten eiskalt zur 1:0-Führung für die Elf von Trainer Norbert Nein. Marco Müller erhöhte den Vorsprung des Tabellenführers nach 37 Minuten auf 2:0. Noch vor der Halbzeit legte Stoyov seinen zweiten Treffer nach (44.). Die Überlegenheit von BSC Erlangen spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. Müller (47.) und Stoyov (48.) trafen innerhalb weniger Minuten zur Vorentscheidung der Heimmannschaft. Wenig später kamen Jamal Adamou und Mabast Jamil per Doppelwechsel für Abdull Zacari und Emil Kraft auf Seiten von ATSV Erlangen U23 ins Match (47.). Mit Osman Rastoder und Raoul Stanek nahm Norbert Nein in der 58. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Marius Polster und Adem Daoud. In der Schlussphase gelang Kamil Kowalczyk noch der Ehrentreffer für ATSV Erlangen U23 (81.). Innerhalb weniger Minuten trafen Felix Zehrer (84.) und Stoyov (90.). Damit bewies BSC Erlangen nochmals die Durchschlagskraft der Offensive. Michael Lang pfiff schließlich das Spiel ab, in dem BSC Erlangen bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Mit dem Erfolg verbesserte BSC Erlangen die Ausgangslage im Rennen um den Gang nach oben. Die Offensive von BSC Erlangen in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch ATSV Erlangen U23 war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 42-mal schlugen die Angreifer von BSC Erlangen in dieser Spielzeit zu. Nur zweimal gab sich BSC Erlangen bisher geschlagen. BSC Erlangen befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zwölf Punkte.
ATSV Erlangen U23 befindet sich nach der deutlichen Niederlage gegen BSC Erlangen weiter im Abstiegssog. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von ATSV Erlangen U23 ist deutlich zu hoch. 58 Gegentreffer – kein Team der Kreisklasse 1 fing sich bislang mehr Tore ein. Mit nun schon elf Niederlagen, aber nur zwei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des Teams von Trainer Piotr Kowalczyk alles andere als positiv.
Die Defensivleistung der Gäste lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen BSC Erlangen offenbarte ATSV Erlangen U23 eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Vor heimischem Publikum trifft BSC Erlangen am nächsten Sonntag auf SG Hessdorf 2 / Großenseebach 1, während ATSV Erlangen U23 am selben Tag SGS Erlangen in Empfang nimmt.